Durch Effizienzmassnahmen und organisatorische Anpassungen stellt die BASF ihren Standort Kaisten leistungsfähiger auf, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Dazu werden die Produktionsbetriebe für Kunststoffadditive und die produktionsnahen Services weiterentwickelt und optimiert. «Der Standort Kaisten hat ein gutes Potenzial. Um dieses Potenzial optimal zu nutzen, müssen wir vorhandene Ressourcen bündeln, Komplexität reduzieren und Entscheidungswege verkürzen», so Bernd Brian, Leiter des Operation Cluster Basel Area, zu dem der Standort Kaisten zählt.

Gestraffte Strukturen

Wesentlicher Teil der Massnahmen sei die Einführung eines einheitlichen BASF-Produktionssystems. Dieses hilft, sowohl die organisatorischen als auch die technischen Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Seit diesem Monat werde in allen Produktionsbetrieben für Kunststoffadditive nach einem einheitlichen Schichtsystem gearbeitet. Darüber hinaus strafft die BASF ihre Organisationsstrukturen in der betriebsnahen Logistik und in der Instandhaltung und legt Abteilungen zusammen.

Derzeit beschäftigt die BASF in Kaisten rund 300 Mitarbeitende. Bis Ende 2015 werden aufgrund der organisatorischen Anpassungen 17 Positionen am Standort Kaisten entfallen. «Nahezu alle betroffenen Positionen können über Frühpensionierungen kompensiert werden», heisst es bei der BASF. Diese «sozial verantwortliche Umsetzung» sei frühzeitig mit der Personalvertretung beraten worden.

In Kaisten stellt die BASF unter anderem grossvolumige Antioxidantien her. Diese werden Kunststoffen und Schmierölen zugesetzt, um die Produkte vor Alterung durch Luftsauerstoff zu schützen. Überdies werden kundenspezifische Mischungen auf mehreren Formgebungsanlagen produziert, sowie Betonzusatzmittel hergestellt, die das Bauen erleichtern und zudem wirtschaftlicher und sicherer machen. Darüber hinaus betreibt die BASF in Kaisten Forschung und Entwicklung für den Tunnel- und Bergbau.

Mediensprecher Franz Kuntz betonte, dass die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Kaisten gesteigert werden. «Generell unterliegen alle Produktionsstandorte der BASF einem fortlaufenden Monitoring im Hinblick auf ihre Wettbewerbsfähigkeit», so Kuntz weiter.