Stein
Barrieren überwinden: Das Multikulti-Fest lockte 600 Personen in den Saalbau

Das Interesse am ersten Multikulti-Fest war riesig: Das Fest lockte 600 Personen in den Saalbau von Stein. Neben kulinarischen Spezialitäten, wurden Tänze aus der ganzen Welt aufgeführt.

Isabelle Nold
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Das Fest war ein Erfolg und soll nächstes Jahr wieder stattfinden. IN

Das Fest war ein Erfolg und soll nächstes Jahr wieder stattfinden. IN

Bis zu 600 Personen waren im Verlaufe des Abends im Saalbau in Stein. «Mit.dabei Fricktal», die Organisatoren von «Wir feiern zusammen» – einem multikulturellen Fest – waren positiv überrascht, ob dem grossen Interesse am Anlass.

Der Abend startete mit einem Musical und ging mit einem Programm weiter, dass alle 15 Minuten wieder andere Kulturen und ihre Traditionen auf die Bühne holte.

Von türkischem Tanz, zu russischem Volkstanz oder vom afrikanischen Chor bis zur tamilischen Hip-Hop-Gruppe bis zur Alphorngruppe Onoldswer Abend voll mit den unterschiedlichsten Darbietungen.

Während im oberen Teil des Saals getanzt und aufgeführt wurde, konnte man im Foyer Essen von Ständen fassen. Bei den vielen bekannten wie auch unbekannten Gerichten, hatten die Festbesucher die Qual der Wahl.

Die Stimmung war ausgelassen und es herrschte reger Betrieb. Es war ein stetiges Kommen und Gehen; Jugendliche, Kinder, junge und ältere Erwachsene aus Stein, dem Fricktal und der gesamten Schweiz waren anwesend. Entsprechend authentisch war die multikulti Atmosphäre.

Die Organisatoren hoffen, dass das Fest nicht nur reines Vergnügen ist, sondern mit dem gemeinsamen Zusammensein auch Barrieren und Vorurteile abgebaut werden konnten.

Am Abend gab es Gelegenheiten über die eigene Kultur hinaus neue Kontakte zu knüpfen und Menschen anderer Herkunft kennen zu lernen.

Dem Betrieb im Saalbau nach zu urteilen, entstand der Eindruck, dass viele Besucher miteinander ins Gespräch kamen.

Nach diesem Erfolg will «Mit.dabei Fricktal», das Fest voraussichtlich auch im nächsten Jahr wieder durchführen. Dann soll entweder in Laufenburg oder Mumpf als Standort dienen.

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