Baustelle auf der A3 bei Kaiseraugst: Seit einigen Tagen läuft auf Höhe des Roche-Areals der Abbruch der Wurmiswegbrücke. Derzeit sind die Fahrstreifen im Bereich der Brücke verengt. Es werden Schutzeinrichtungen und Hilfsstützen montiert.

In den kommenden Wochen erfolgt der schrittweise Rückbau der Überführung. Dazu wird die Brücke in sechs Teilelemente geschnitten. Diese werden in der Nacht weggeschafft. In einer letzten Etappe schliesslich folgt der Rückbau der Widerlager und Brückenpfeiler. Die Arbeiten sollen gemäss dem Zeitplan des Bundesamts für Strassen (Astra) Mitte November abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für den Rückbau der Brücke betragen laut Astra rund 870 000 Franken.

Totalsperrungen nötig

«Um die Behinderungen für den Verkehr auf ein Minimum zu reduzieren, werden alle Arbeiten – soweit möglich – unter Verkehr stattfinden», sagt Astra-Sprecherin Esther Widmer. Aus Sicherheitsgründen wird die Geschwindigkeit im Bereich der Baustelle auf 80 km/h reduziert. «Arbeiten, die eine Sperrung eines Fahrstreifens bedingen, werden jeweils nachts ausgeführt», sagt Widmer.

Am Mittwoch, 19. Oktober und Donnerstag, 20. Oktober ab 10 Uhr kann es zudem zu 10- bis 15-minütigen Totalsperrungen kommen. «Dies, weil dann die Teilelemente der Brücke mit Hilfe eines Krans herausgehoben werden», sagt Widmer. Der Verkehr wird während den Totalsperrungen von der Polizei angehalten.

Eine Totalsperrung gab es auch im Frühjahr, als der Ersatz der Brücke wenige hundert Meter in Richtung Basel erstellt wurde. In der Nacht auf den 31. März hob ein riesiger Kran das neue Brückenelement an seinen Bestimmungsort zwischen Sagerweg und Leinerthaldenweg. Die neue Brücke dient Fussgängern und Reitern als Übergang zum Waldgebiet. Hintergrund des gesamten Projekts ist der Grossbau des Pharma-Konzerns Roche. Dieser erstellt in Kaiseraugst ein modernes Zentrum für Informatik. Im Zuge dieses Baus wurde der Wurmisweg in das Roche-Areal integriert und für die Öffentlichkeit gesperrt.