Zweifellos ist es etwas Spezielles, wenn eine Ortsbürgergemeinde eine Fähre betreibt. Und dies seit 1995. Das kostet jährlich rund 30'000 Franken. Von der badischen Stadt Rheinfelden, zu der Herten als Ortsteil gehört, gibt eine Zuschuss zu den Betriebskosten in Höhe von 5000 Euro.

Um die Auslastung zu verbessern, sind auch neue Ideen gefragt. So gibt es von dieser Saison an auch die Chance, auf der Fähre einen Fondue-Plausch zu arrangieren und genüsslich auf dem Rhein dahinzugleiten.

Der ehemalige Kaiseraugster Gemeindepräsident Max Heller sieht den Fährebetrieb als Traditionspflege und Tourismusförderung gleichermassen. Im vergangenen Jahr durften rund 6500 Gäste registriert werden.

Immer mehr Abend- und Sonderfahrten

Und er bestätigt, dass der Beliebtheitsgrad von Abend- und Sonderfahrten angestiegen ist: «Auf unserer Fähre finden Hochzeiten, Taufen oder kleine Vereinsfeste statt», deutet Heller auf das Besondere. Und er bestätigt am Rande, dass von dem Schiff aus auch schon Rheinbestattungen erfolgten.

Der reguläre Fahrplan sieht zwischen Juni und August dienstags, donnerstags und freitags zwischen 14 und 17 Uhr die Flussüberquerungen vor. Von April bis September verkehrt die Fähre mittwochs zwischen 14 und 17 Uhr.

Bis in den Oktober hinein ist sie samstags zwischen 14 und 17 Uhr in Betrieb, an Sonn- und Feiertagen zwischen 10.30 und 12 Uhr sowie 13 bis 18 Uhr.

Ausserhalb dieser Zeiten befinden sich Sonderfahrten im Angebot; sie können bei der Einwohnerkontrolle der Gemeindeverwaltung unter Telefon 061 816 90 60 gebucht werden. Die Termine für den neu kreierten Fondue-Plausch stehen derzeit noch nicht fest.