Jurapark Aargau

Auf dem neuen Familienweg grüssen Rotpelz und Borsti, dort ruft Spitzzahn

Der Figuren geschmückte Perimuk-Weg rund um den Gansinger Cheisacherturm ist eröffnet. «Der Weg wird ein Sommer-Highlight für ganze Familien», ist Jurapark-Präsident Thomas Vetter bei der Eröffnung am frühen Dienstagabend überzeugt.

«Wer von uns kann schon von sich sagen, dass ihm ein Kinderbuch gewidmet ist und ein Weg nach ihm benannt wurde?» fragte Jurapark-Präsident Thomas Vetter am frühen Dienstagabend.

Diese Ehre kommt Jurasaurus Perimuk zuteil. «Der Perimeter des Juraparks mit seinen 29 Gemeinden hat die Form eines sehr sympathischen Dinosauriers, eben dem Perimuk.»

Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es Perimuks Geschichte als Bilderbuch. Handlungen und Örtlichkeiten der Erzählungen spielen im Wald rund um den Gansinger Cheisacherturm.

Mit der nun erfolgten Eröffnung des Perimuk-Weges ist die Geschichte des Jurasaurus für kleine und grosse Wegwanderer fass- und erlebbar geworden. Initianten von Buch wie auch Weg sind Roger Erdin und Thomas Senn, beide aus Gansingen.

Senn, der die Geschichte für das Kinderbuch geschrieben hatte, nahm am Dienstagabend seine Zuhörer gleich mit in die Abenteuer des Jurasaurus. Perimuk lebt mitten in den mystischen Waldungen um den Cheisacherturm.

Hier ist er daheim mit seinen vier Kindern, den Härdmännlis, Fuchs Rothpelz, Marder Spitzzahn, Wildschwein Borsti sowie anderen Waldtieren. Bei einem Sturm werden Perimuks Kinder davon gewindet. Auf der Suche nach ihnen hat der etwas gar ängstliche Perimuk so manch Abenteuer zu bestehen.

Der Geschichtenweg

Die Gäste an der Wegeröffnung folgten dem Erzähler Senn über steinige Wege, ausgetretene Erdvertiefungen und hinab in eine verwunschen wirkende, von unzähligen Baumwurzeln durchzogene Schlucht; dem Isegrabe.

Hier wie auch an anderen Stellen des Perimuk-Weges begegneten den Wanderern die Akteure aus dem Buch. Der Gansinger Bildhauer hat die grossen, bunten Holzfiguren nach Vorlage des Buchillustrators Lukas Suter aus Oberhofen geschaffen. Die Figuren erzählen Perimuks Geschichte, laden weiter dazu ein, selbst inmitten wunderschöner, spannungsvoller Waldlandschaft die eigene Fantasie walten zu lassen.

Rund 5,5 Kilometer lang ist der neue, mit zwei Rastplätzen ausgestattete Familienweg. Die Ampfernhöhe, hier beginnt der Perimuk-Weg, ist nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen.

Um nicht motorisierten Personen den Zugang gleichwohl zu ermöglichen, möchten die Jurapark-Verantwortlichen die Idee vorantreiben, mit dem Kanton beispielsweise an den Wochenenden ein Postautokurs von Mönthal her (Verlängerung der Linie 142) oder von Sulz her (Verlängerung der Linie 141) zu prüfen.

So oder so: Perimuk und seine Freunde freuen sich bestimmt über viele Wanderer. «Der Weg wird ein Sommer-Highlight für ganze Familien im Jurapark Aargau», so Thomas Vetter, der auch davon überzeugt ist, dass der Figuren geschmückte Perimuk-Weg bei Eltern und Grosseltern viel weniger Überzeugungsarbeit für eine Wanderung mit den Kindern bedarf.

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