Möhlin
Auch als Bischof stets Seelsorger zum Anfassen für das Kirchenvolk

Bischof Fritz-René Müller feierte am Sonntag im Möhlin sein 50. Priesterjubiläum mit einem festlichen Gottesdienst in der Dorfkirche St. Leodegar. Viele Weggefährten seines Wirkens waren zu einem denkwürdigen Anlass gekommen.

Marco Weiss
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Bischof Fritz-René Müller feiert sein Priesterjubiläum. mw

Bischof Fritz-René Müller feiert sein Priesterjubiläum. mw

Das Jubiläum feierte eine stattliche Schar gemeinsam mit dem beliebten Seelsorger: Silvio Iotti, Kirchgemeindepräsident von Möhlin, Synodalratspräsidentin Manuela Petraglio, die Kirchgemeindepräsidentin von Grenchen, Gertrud Christen und Bernhard Affolter, der Kirchgemeindepräsident von Basel-Stadt.

Der Bischof war durch seine Bodenständigkeit bekannt. Er wurde in Rheinfelden geboren, wuchs in Möhlin auf, studierte an der Christkatholisch-theologischen Fakultät der Universität Bern Theologie und erhielt am 26. Mai 1963 in der Basler Predigerkirche die Priesterweihe.

Von 1969 bis 1986 arbeitete er als Lehrer am Progymnasium, unterrichtete Deutsch, Französisch, Latein und Geschichte. 1986 kehrte er in den Schoss der Kirche zurück. Er wurde Pfarrer in Basel, behielt jedoch noch 13 Jahre ein Teilpensum als Lehrer.

Im Jahr 2001 wurde er zum Nachfolger des überraschend zurückgetretenen Hans Gerny gewählt und in Bern zum Bischof geweiht. Ab sofort war er eine landesweit bekannte Persönlichkeit. Als er Ende Februar 2009 mit 70 Jahren von seinen Ämtern zurücktrat, schien er nicht unglücklich zu sein. Er freue sich auf den Rückzug unters Kirchenvolk.

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