Frick

Asyldorf Frick: Bisher gab es keine Einsprachen

Bisher sind keine Einsprachen für das Asyldorf im ehemaligen Werkhof eingegangen.

Bisher sind keine Einsprachen für das Asyldorf im ehemaligen Werkhof eingegangen.

Im ehemaligen A3-Werkhof plant der Kanton ein Asyldorf für bis zu 300 Flüchtlinge. Bislang sind keine Einsprachen eingegangen. Das Baugesuch stiess während der vierwöchigen Auflagefrist auf geringes Interesse.

Der Kanton Aargau will im kommenden Sommer im ehemaligen A 3-Werkhof ausgangs Frick ein Asyldorf für bis zu 300 Flüchtlinge eröffnen. Sie werden in 83 Wohncontainern untergebracht, die in die beiden bestehenden Werkhallen gestellt werden.

Die benötigte Infrastruktur – Küchen, Essräume, Duschen, WC-Anlagen und Aufenthaltsräume – wird in separaten Containern ausserhalb der Gebäude eingerichtet. Da in der Asylunterkunft sowohl alleinreisende Männer wie auch Familien leben werden, sind zudem Schulräume vorgesehen.

Bis gestern lag das entsprechende Baugesuch auf der Bauverwaltung auf. «Bislang ist keine Einsprache eingegangen», sagt Bauverwalter Harri Widmer. Bislang, denn: Eine Einsprache ist gültig, wenn sie innerhalb der Auflagefrist aufgegeben wird. Ob das Bauprojekt also schlank durchkommt, lässt sich erst Mitte Woche definitiv sagen.

Klar ist indes bereits jetzt zweierlei: Einspracheberechtigt sind angesichts der peripheren Lage des Werkhofs nur wenige Personen, vor allem umliegende Geschäfts- und Grundstücksinhaber. Zweitens: Das Baugesuch stiess während der vierwöchigen Auflagefrist auf geringes Interesse. Nur «eine Handvoll» Leute kamen auf der Bauverwaltung vorbei, um das Gesuch einzusehen. Spezifische Fragen seien dabei nicht an die Bauverwaltung herangetragen worden, sagt Widmer.

Fremdbewilligungen nötig

Für das mässige Interesse am Baugesuch macht Widmer vor allem die Kommunikation durch Kanton und Gemeinde im Vorfeld der Auflage verantwortlich. «Die offene und intensive Kommunikation kommt dem Prozess zugute», ist Widmer überzeugt. Falls bis Donnerstag keine Einsprache eingeht, wird die Baubewilligung im ordentlichen Verfahren erteilt.

Wie lange es dauert, bis der Kanton von der Gemeinde grünes Licht für die Einrichtung des Asyldorfs bekommt, hängt dabei weniger von der Gemeinde ab als vielmehr von den benötigten Fremdbewilligungen. Diese braucht es unter anderem für den Brandschutz und das Sicherheitskonzept. «Von uns aus kann die Baubewilligung innerhalb von zwei bis drei Wochen erteilt werden», sagt Widmer.

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