Stein

Asylbewerber klauen ein Schaf - und schlachten es

Asylbewerber klauen in Stein ein Schaf - und schlachten es

Asylbewerber klauen in Stein ein Schaf - und schlachten es

Schon wieder verschwindet in Stein ein Schaf von Beat Adler. Es ist bereits das dritte Mal, das dies passiert. Doch diesmal filmt eine Überwachungskamera die Diebe. Es handelt sich offenbar um Asylbewerber.

Als Beat Adler wie jeden morgen zu seiner kleinen Schafherde geht, macht er eine schockierende Entdeckung: Ein Schaf fehlt. Manfred, so heisst das Tier, ist über Nacht spurlos verschwunden. Es seien Asylbewerber gewesen, die ins Gehege des 51-jährigen Berufsschullehrer eingedrungen sind, schreibt die «Neue Fricktaler Zeitung». Sie hätten das Tier gepackt und seien mit ihm über die Bahngeleise verschwunden.

Das Ziel der Diebe: Die Asylbewerberunterkunft hinter den Geleisen. Dort findet die Polizei das Gedärme und die Innereien des Tieres. Nur das Herz fehlt. Dieses, so wird vermutet, haben die Diebe gegessen.

Schafbesitzer Adler ist wütend. Es ist bereits das dritte Mal, das ihm ein Schaf gestohlen wird.

Kamera zeichnete alles auf

Auf die Schliche der Diebe ist die Polizei dank einer Überwachungskamera am Bahnhof Stein gekommen, wie der Regionalsender Tele M1 berichtet. Auf den Bildern, die unter Verschluss gehalten werden, sieht man angeblich, wie die Asylbewerber das Lamm mit einem Strick hinter sich herziehen.

Das Schicksal von Schaf Manfred lässt auch Gemeindeammann Hansueli Bühler nicht kalt. Seit der brutalen Schlachtung brodle es im Dorf, sagt er gegenüber Tele M1: «Wir alle hier sind empört!»

Die Polizei hat Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die Gemeinde will die Kontrollen beim Asylbewerberheim verstärken. Und Beat Adler überlegt sich, ob er auch weiterhin noch Schafe halten will. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis ihm das nächste Tier abhanden komme, sagt er. (bau)

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