Frick
Arche Noah in Frick: Bibel-Geschichte kombiniert mit Kindersinfonie

Die Kindermatinée in Frick mit der Geschichte von der Arche Noah wirkte spannend und faszinierend zugleich.

Annemarie Schläpfer
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Am Himmel zeigt sich der Regenbogen, es kommen bessere Zeiten.sag

Am Himmel zeigt sich der Regenbogen, es kommen bessere Zeiten.sag

Die alte Geschichte aus der Bibel, kombiniert mit Leopold Mozarts Kindersinfonie, das war bestimmt ein Novum. Dieter Wagner und Claudia Abraham vermochten damit zusammen mit dem kleinen Orchester, der «Camerata da Vinci» die vielen Kinder im Kirchgemeindehaus von zu begeistern. Rebecca, das war ein Huhn mit flauschigem Federkleid, das letzte Tier, das noch auf der Arche eintraf. Fast hätte es die Abfahrt des riesigen Schiffes verpasst und wäre im bald darauf mächtig hernieder prasselnden Regen, also in der Sintflut, umgekommen.

Claudia Abraham, die Erzählerin, schlüpfte in die Rolle des verängstigten Vogels und fesselte sofort die Aufmerksamkeit der kleinen Zuhörer. Vater Mozarts bekannte Sinfonie mit den vielen Vogelstimmen, vom Dirigenten selber auf verschiedenen Holzblasinstrumenten in die Musik eingeflochten, wurde ganz neu wahrgenommen. Dass der Kuckuck etwas heiser war, hatte wohl mit dem schrecklichen Regenwetter zu tun, das vierzig Tage dauerte und die vielen Tiere auf der Arche recht ungeduldig werden liess.

Dass es da im Gedränge Streit geben konnte, wie Rebecca erzählte, verstanden die Kinder gut, und als das Schiff plötzlich auf einen Felsen aufstiess, spürten sie lebhaft den unsanften Ruck, weil Rebecca ganz verängstigt heftig mit den Flügeln flatterte.

Welch eine Erlösung, als nach dem zweiten Aussenden eine Taube mit einem Olivenzweig im Schnabel zurückkehrte. Und welche Freude und Überraschung, als auf der Arche die Fenster geöffnet wurden und draussen ein riesiger Regenbogen wieder bessere Zeiten versprach.