Innovative Bauern

ArboVitis sorgt für eine saftige Zukunft für die Hochstammbäume

Cornelia Brennwald geniesst ihren Apfel auf dem Baum.

Cornelia Brennwald geniesst ihren Apfel auf dem Baum.

Der kleine Landwirtschafts- und Verarbeitungsbetrieb ArboVitis setzt sich für Hochstammbäume ein. Der Betrieb mit rund 600 Hochstamm-Bäumen will künftig seine Produktion verbessern.

Heuer ist die Ernte scVhlecht. Doch davon lassen sich Martin Erb und Cornelia Brennwald vom Verein ArboVitis nicht abschrecken: Wie jedes Jahr verarbeiten sie und weitere Fricktaler Biobauern die Kirschen, Weichseln, Äpfel und Birnen von Hochstammbäumen zu köstlichen Bioprodukten.Aus Kirschen gibts erfrischenden Kirschensaft oder Kirschenessig, Birnen und Zwetschgen werden getrocknet, und im «Schteichüzli-Moscht» erkennt man alte Apfelsorten wieder. Aus den Früchten der Wildobstbäume bereitet ArboVitis gesunde Säfte zu.

Mit Herzblut engagieren sich Martin Erb und Cornelia Brennwald im Verein «Fricktaler Bio Hochstamm-Produkte», der die Zusammenarbeit der Hochstamm-Bauern koordiniert und die Vermarktung unterstützt. Hochstammbäume hätten für viele Menschen einen emotionalen Wert. «Mit der Verarbeitung der Früchte geben wir den Bäumen eine Zukunft», sagt sie. Der Betrieb setzt sich zum Ziel, die Qualität seiner Produkte zu verbessern wie auch die Produktion zu rationalisieren. Mit der Senkung der Herstellungskosten könne man wesentlich mehr Hochstamm-Produkte absetzen, ist sie überzeugt.

Heute wird das Hauptprodukt, der Kirschensaft, in der Weintrotte des Forschungsinstituts für biologischen Landbau in Frick verarbeitet. Produktion und Lagerung sollen jedoch in die neue Betriebshalle beim Kulturhaus Meck verlegt werden. Auch will ArboVitis die Produkte künftig besser vermarkten. Der Jurapark ist dafür ein idealer Partner.

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