Rheinfelden

Anerkennung des Umweltministers für das neue Flusskraftwerk

Ministerbesuch beim Kraftwerk Rheinfelden: Vizeammann Brigitte Rüedin aus Rheinfelden, Oberbürgermeister Klaus Eberhardt aus der deutschen Nachbarstadt, Martin Steiger von der Energiedienst Holding AG, Umweltminister Franz Untersteller und Felix Schreiner, Landtagsabgeordneter der CDU. – Foto: chr

Ministerbesuch beim Kraftwerk Rheinfelden: Vizeammann Brigitte Rüedin aus Rheinfelden, Oberbürgermeister Klaus Eberhardt aus der deutschen Nachbarstadt, Martin Steiger von der Energiedienst Holding AG, Umweltminister Franz Untersteller und Felix Schreiner, Landtagsabgeordneter der CDU. – Foto: chr

Franz Untersteller, Umweltminister von Baden-Württemberg, fand anerkennende Worte für das Kraftwerk Rheinfelden. Er war gestern Dienstag dort zu Besuch und wurde von Fachleuten der Energiedienst durch das Werk geführt.

Was macht ein Umweltminister in Rheinfelden? Er besichtigt das Rheinkraftwerk. Denn die baden-württembergische Landesregierung engagiert sich stark für den Ausbau der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Dabei spielt die Wasserkraft eine wichtige Rolle.

«Wir nehmen die Energiewende ernst»

So verschaffte sich gestern Dienstag Umweltminister Franz Untersteller beim Kraftwerk Rheinfelden kurzfristig ein Bild von der Stromerzeugung aus Wasserkraft, die im Einklang mit der Natur steht, wie Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG mit Sitz in Laufenburg, beim Ministerbesuch betonte: «Wir haben Ökonomie und Ökologie beim Bau des neuen Kraftwerks vereint.

Und mit der Entscheidung, das Flusswasserkraftwerk Rheinfelden zu bauen, haben wir bereits sehr früh gezeigt, dass wir es mit der Energiewende ernst nehmen und dabei vor allem auf heimische Erzeugung setzen.

Es ist ein wichtiger Baustein für unsere Glaubwürdigkeit und unser Engagement für Klimaschutz und Ökologie. Schon seit 15 Jahren versorgen wir unsere Privat- und Gewerbekunden ausschliesslich mit Ökostrom aus Wasserkraft. Also lange bevor andere dies getan haben», so Martin Steiger.

Als der Franz Untersteller erstmals in Rheinfelden weilte, stand das Kraftwerk noch im Rohbau, wie er sich erinnerte. Zu befassen hatte er sich damals auch mit der Frage, ob das alte Kraftwerk als Zeuge aus der Pionierzeit der Elektroindustrie erhalten werden sollte.

Leistungssteigerung und Ökologie

«Oftmals werden Naturschutz und Energienutzung gegeneinander ausgespielt und es wird so getan, als ob die Strompreise wegen der Energiewende steigen», hielt Umweltminister Franz Untersteller fest.

Das Kraftwerk Rheinfelden sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie die unterschiedlichsten Ansprüche und Begehren angeglichen werden können. «Man hat es hier geschafft, die Leistung zu steigern und zugleich die Gewässerökologie zu verbessern. Der Einsatz, das Kraftwerk zu bauen, hat sich gelohnt. Denn die Wasserkraft ist für die Energiewende äusserst wichtig.»

Umweltminister im Kraftwerk Rheinfelden

Umweltminister im Kraftwerk Rheinfelden

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