Frick

An dieser Party tauschten die Frau ihre Kleider aus

Über 130 Frauen nahmen an der ersten Frauenkleider-Tauschparty teil. ari

Über 130 Frauen nahmen an der ersten Frauenkleider-Tauschparty teil. ari

Die erste Frauenkleider-Tauschparty des Gemeinnützigen Frauenvereins war ein voller Erfolg. Mehr als 130 potenzielle Kundinnen sind in das evangelische Kirchengemeindehaus nach Frick gekommen.

«Weiterverwenden statt entsorgen», ist die Devise des Gemeinnützigen Frauenvereins Frick – und das fanden auch mehr als 130 potenzielle Kundinnen, die zur ersten Frauenkleider-Tauschparty in das evangelische Kirchengemeindehaus nach Frick gekommen waren. Organisiert hatten den fröhlichunkonventionelle Event Yvonne Müller und Uschi Vollenweider gemeinsam mit weiteren Helferinnen.

Die Stimmung im Saal war phänomenal. Munter durchstöberten die Damen die Sachen an den Kleiderständern, schauten sich den Schmuck an, der auf den Tischen lag, kokettierten lachend mit den ausgesuchten Stücken. Es war ein schönes Miteinander. Überall waren Sitzmöglichkeiten und ruhige Ecken für Gespräche und einem herrlich ungezwungenen Austausch.

«Eine solche Resonanz hätten wie niemals erwartet», freuten sich die Organisatorinnen über den riesigen Zuspruch. Der Ablauf war dabei denkbar einfach. Zur Tauschparty mitgebracht werden sollte Kleidung, die oftmals schon lange ungenutzt herumhängt, die aber zum Wegwerfen viel zu schade ist.

«So kommen die Sachen dann unkompliziert wieder an einen neuen, einen richtigen Ort», befand Organisatorin Yvonne Müller. Dass dieses Konzept absolut stimmig war, sah man am Ergebnis. Mit gut gefüllten Taschen und Tüten trugen die Frauen ihre Schätze nach Hause.

Erfolg motiviert weiterzumachen

Wer am Abend noch etwas anderes vorhatte, durfte sich auch schminken lassen. Die eingenommenen Eintrittsgebühren (neun Franken pro Person) wird der Frauenverein sozialen Einrichtungen spenden. «Dieses unglaublich grosse Interesse ist natürlich Motivation für uns weiterzumachen», zogen die Organisatorinnen Bilanz. Die Kundinnen waren des Lobes voll, fanden das eine Superidee.

Kleidung, die an diesen Abend keine neue Trägerin fand, durfte entweder wieder mit nach Hause genommen werden oder kommt in die Brocki.

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