slowUp Up am Hochrhein
An diesem Volksfest siegt für einmal die Langsamkeit

Die Hektik hat einen Tag lang keinen Platz. Dafür aber die wunderschöne Landschaft am Hochrhein – so viele Details gibt es da zu entdecken; Die 32 Kilometer lange Strecke des slowUp gehörte am Sonntag über 18000 Teilnehmern.

Susanne Hörth
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Gross und Klein fährt am slowUp mit
10 Bilder
Durch die Altstadt von badisch Laufenburg
Erhohlung muss sein
Papi trampt und ich lasse mich ziehen
Kaister Alphorngruppe in Bad Säckingen
Durch die Altstadt von badisch Laufenburg
Hufeisenwerfen in Kaisten
slowUp Auch Menschen mit Behinderung können mitfahren
In Laufenburg wird geradelt und geschminkt
Duch schönste Landschaft

Gross und Klein fährt am slowUp mit

Manuel Hörth

Ein lauter Böllerschuss, abgegeben vom Kaister Gemeindeammann Josef Amsler auf einer kleinen Miniaturkanone war Start zum 9. slowUp am Hochrhein. Zuvor hatten der Gemeindeammann, Regierungsrat Alex Hürzeler, Landrat Tillmann Bollacher und slowUp-Präsident Geri Zumsteg ihre Freude für den bereits zur beliebten Tradition gewordenen grenzüberschreitenden Erlebnistag kundgetan. Sie alle waren sich einig, dass die 32 Kilometer lange Rundstrecke für die grossen und kleinen Teilnehmer in vielerlei Hinsicht etwas Aussergewöhnliches bietet.

Langsamkeit siegt

Der slowUp ist keine Anlass, bei dem das Ziel schnellstmöglich erreicht werden muss. Im Gegenteil. Die Worte von Regierungsrat Alex Hürzeler «Der Weg ist das Ziel», werden auf der Rundstrecke, auf der nur das mit eigener Muskelkraft erzeugte Tempo zählt, einmal mehr bewahrheitet. Die Eröffnungsfeier wurde von der Guggenmusik Prototype Chaischte stimmungsvoll umrahmt.

Zeigte sich der Sonntagmorgen anfänglich noch mit wolkenverhangenem Himmel, war davon schon gegen Mittag nichts mehr zu spüren. Bei blauem Himmel, viel Sonne und Temperaturen um 25 Grad rollten während des ganzen Tages Tausende von Menschen mit Fahrrädern oder Inlineskater über die slowUp-Strecke. Zufrieden zeigte sich kurz vor 17.30 Uhr auch das Organisationskomitee. Über 18000 Teilnehmer hatten ihre Autos stehen lassen, um gemütlich die Landschaft am Hochrhein zu erkunden.

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