Etzgen

An der Berufsschau können die Oberstufenschüler selber Hand anlegen

Die Oberstufenschüler sehen sich an der Berufsschau verschiedene Berufe an (Symbolbild)

Die Oberstufenschüler sehen sich an der Berufsschau verschiedene Berufe an (Symbolbild)

Die Berufsschau in Etzgen bietet jungen Leuten die Chance, Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen. Ferner gibt es Einblicke in verschiedenste Lehrbetriebe.

Was bereitet Freude? Diese Frage stellt sich jeder während des ganzen Lebens, besonders aber in der zweiten Hälfte der Schulzeit, wenn es darum geht, sich für eine Richtung in der Arbeitswelt umzusehen. Obwohl es nicht mehr wie früher ist, als die meisten dem erlernten Beruf treu blieben bis zur Pensionierung.

Beda Denkinger, Präsident des Gewerbevereins Mettauertal-Schwaderloch (GMS), weiss, dass sich Wünsche und Möglichkeiten in einer schnelllebigen Zeit sehr kurzfristig ändern. «Es ist für die jungen Menschen wichtig, rechtzeitig ihre talentierten Fähigkeiten und Vorlieben zu erkunden.» Hinzu kämen aber immer auch die Fragen, wie krisensicher ist ein Beruf, welche Weiterbildungs- und Verdienstmöglichkeiten gibt es?

Was bietet nun die Berufsschau in Etzgen? Der GMS bietet Oberstufen-Schülern und deren Eltern beste Gelegenheit für einen ersten Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region. 23 Lehrbetriebe bieten insgesamt 32 Lehrberufe an; Lehrstellen befinden sich in der Nähe.

Einfach mal ausprobieren

Umfangreiche Informationen gibt es an Ständen der einzelnen Lehrbetriebe, teils mit Anschauungsmaterial, teils durch aktives Werken oder sogar durch eigenes Handanlegen und Probieren. So bahnen sich auch erste Kontakte mit Berufsfachleuten und Lehrmeistern an.

Die nächsten Schritte sind dann einige Schnuppertage in der Ferienzeit in einem oder mehreren Lehrbetrieb intensiver zu erleben. «Weil dieses Auswahlverfahren und die Entscheidung bis hin zu einem Lehrvertrag doch einige Zeit beansprucht, ist es wichtig, dass sich Oberstufenschüler schon bald für die Berufswahl interessieren», so Beda Denkinger.

Den Bezirksschülern stehen alle Berufe offen. Hinzu kommen ja auch noch die Möglichkeiten zur Berufsmatur während oder nach der Lehrzeit, bis hin zur Fachhochschule. «Es ist also keine Frage eines anspruchsvollen Berufes, sondern nur die Frage, was ein Lehrling daraus macht und wie engagiert er sich gibt, um die höheren Ziele zu erreichen», stellt Präsident Denkinger fest. Und er ist davon überzeugt, dass Fachleute mit einer guten Berufsausbildung statistisch auch weniger Gefahr laufen, arbeitslos zu werden, wie beispielsweise Leute in akademischen Berufen.

OK und Vorstand GMS bieten am Samstag, 16. März, von 10 bis 16 Uhr, in der Jehle AG in Etzgen die dritte Berufsschau. Sie dient auch dazu, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Gewerbes zu zeigen. (az)

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