Laufenburg

«Amuri» weckt Lust auf Urlaub am Meer und viel Sonne

Rosetta Lopardo mit Christian Fotsch in der Stadthalle.

Rosetta Lopardo mit Christian Fotsch in der Stadthalle.

Lebensfrohe Musik mit viel südländischem Flair: Das bot die Kabarettistin Rosetta Lopardo mit ihrem neuen Programm «Amuri» in der Stadthalle Laufenburg.

Auf Einladung der grenzüberschreitenden Kulturkommission «Die Brücke» gastierte die Italo-Schweizer Sängerin und Schauspielerin Rosetta Lopardo gemeinsam mit dem bekannten Saiteninstrumentalisten Christian Fotsch in der Laufenburger Stadthalle.

Mitgebracht hatten sie ihr neuestes Programm «Amuri». Dieses handelt lustvoll nachdenklich vom prallen, manchmal auch recht kurvenreichen Leben, gebündelt in südländischem Flair, das Lust auf Urlaub am Meer und auf viel Sonne machte. «Amuri» – das war nicht nur lebensfrohe süditalienische, griechische, spanische und nordamerikanische Musik, neu interpretiert auf Flamenco-Gitarre, Bouzouki und Oud, sondern das waren auch kleine Alltagsgeschichten.

Zwischen den Kulturen

Rosetta Lopardo, in Winterthur geboren und aufgewachsen, absolvierte ihre Ausbildung in New York, hatte Engagements am Basler Jugendtheater, war beteiligt an Theaterproduktionen, hatte Gastspiele im Fernsehen. Seit 2003 tourt sie mit ihren eigenen Kabarettprogrammen erfolgreich durch die Schweiz und Deutschland. Rosetta Lopardo lebt in Basel.

Von Anfang an stellten beide Künstler in der Laufenburger Stadthalle eine vertraute, unmittelbare Nähe zum Publikum her, sangen und spielten direkt bei ihren Gästen. Mit ihrem mitreissenden Temperament, mit weit ausholender Gestik und umwerfend komischer Mimik zog die zwischen den Kulturen aufgewachsene Kabarettistin Lopardo Rosetta Lopardo in ihren Episoden einen amüsant bunt schillernden Spannungsbogen zwischen italienischer Leichtigkeit und Schweizer Lebensart.

Männer- und Frauenwelten

Sie erzählte von missverstandenen Freundlichkeiten, zweifelhaften Komplimenten, von Männer- und Frauenwelten, einem nächtlichen Telefonat mit einem mysteriösen Bruno, über nicht wahrgenommene Chancen, vom nicht eben immer genussvollen «Dolce vita» und mit Witz und Humor von ihren eigenen Erfahrungen aus Kinder- und Jugendjahren. Und immer wieder lachend darüber, was passiert, wenn unterschiedliche Mentalitäten unmittelbar aufeinander treffen.

Dazu sang sie mit warmer Stimme wunderschöne Lieder aus ihrer Heimat, begeisterte damit die Zuhörer so, dass mitgeklatscht und mitgesungen wurde. Am Ende bei der Wiederholung von «Jammo Ja – Che Casino» wurde sogar gemeinsam getanzt.

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