Bezirk Laufenburg

Amtsträger für neue Legislatur stehen bereit

Parteivertretungen mit den in stiller Wahl bestimmten Behördenmitgliedern. bi

Parteivertretungen mit den in stiller Wahl bestimmten Behördenmitgliedern. bi

Die Präsidien der Bezirksparteien CVP, SP, SVP und Grüne präsentierten im Gasthof Rebstock in Frick die für die neue Amtsdauer 2013 bis 2016 gewählten Bezirksbehörden und die Friedensrichter.

Bis zum 8. August sind keinerlei Nachnominationen eingegangen, sodass alle in stiller Wahl im Amt bestätigt sind. Nur im Schulrat des Bezirks galt es, zwei Neumitglieder zu wählen. Es sind dies Elvira Balzer aus Eiken und Daniela Bischofsberger-Amstad aus Wittnau. Alle übrigen Behördenmitglieder kandidierten wieder für eine neue Amtsperiode (siehe Kasten).

Neu Familiengericht

Von diesen Wahlen im Moment nicht berührt ist das neu geschaffene Familiengericht. Zum Teil werden hier neu Fachrichter amtieren. Die bereits gewählte Gerichtspräsidentin II, Eveline Guggenbühl, Würenlos (Pensum 55 Prozent), fand sich ebenfalls in Frick ein. Friedensrichter gibt es weiterhin vier, aber die einzelnen Kreise sind aufgehoben. Statthalter gibt es keine mehr.

Die vier Friedensrichter sind also in gegenseitiger Absprache für den Gesamtbezirk zuständig und können sich wenn nötig gegenseitig vertreten.

«Den Rank gefunden»

Die FDP war entschuldigt, ebenso der amtierende Gerichtspräsident Beat Ackle ferienbedingt. Von den Parteispitzen waren Alice Liechti-Wagner, CVP, anwesend, Elisabeth Burgener, SP, Christoph Riner, SVP, und Gertrud Häseli, Grüne. Alle vier betonten, dass man bei den Nominationen «den Rank einvernehmlich gefunden habe» und sich um gute Nominationen bemüht habe. Sie dankten den nun Gewählten für die Bereitschaft und das Engagement für diese gemeinschaftlich wichtigen Aufgaben im Bezirk Laufenburg.

Swissgrid muss im Fricktal bleiben

Sachpolitisch wurde der Anlass richtigerweise genutzt, um zu betonen, dass die Parteileitungen geschlossen hinter den Gemeinden Laufenburg, Kaisten und Frick stünden, die alles daransetzen, dass die Swissgrid im Fricktal bleibt. Eine Petition ist lanciert und man hofft, dass die Unterschriftensammlung breite Unterstützung findet.

«Es geht um ein Postulat dieser Landregion, den Erhalt der Arbeitsplätze und die weitere Nutzung ideal vorgegebener Infrastrukturen», wurde betont.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1