Oeschgen
Am Neujahrsapéro wurde ein Film mit einer Einheimischen gezeigt

Oeschgen ist nach wie vor ein begehrter Wohnort. Am Neujahrsapéro wurde ein Film des Kantons mit älteren Leuten im öffentlichen Raum gezeigt. Dabei hatte auch eine Einheimische ihren grossen Auftritt.

Ingrid Arndt
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Neujahrsansprache von Gemeindeammann Christoph Koch.

Neujahrsansprache von Gemeindeammann Christoph Koch.

Ingrid Arndt

«Nachdem die erstmalige Einladung zum Neujahrsapéro im vergangenen Jahr mit mehr als 150 Besucherinnen und Besuchern so viel Zuspruch fand, entschloss sich die Kulturkommission, diesen schönen Anlass auch in Zukunft fortzusetzen», freute sich Vizeammann und Leiterin der Kulturkommission Gabriele Wieser bei ihrer Begrüssung gestern Sonntagnachmittag. Eine ganz wunderbare Gelegenheit sei dies, in entspannter und geselliger Runde das neue Jahr zu betrachten.

Die Sternsinger eröffneten den Anlass, berichteten gleichzeitig über die Verwendung der ersungenen Gelder. Christoph Koch, Ammann der attraktiven, lebendigen Gemeinde mit 942 Ortsbürgern, mit gesunden Finanzen und einem stets offenen Miteinander blickte in seiner kleinen Ansprache zurück auf ein gutes, erfolgreiches Jahr 2016. Einiges wurde bewegt und erreicht. Das absolute Highlight war im Juni die Einweihung des neuen Kindergartens mit 30 Plätzen sowie des neuen Gemeindesaals. Die Weiterverwendung des freigewordenen Areals steht noch aus, verschiedene Vorschläge liegen vor. Die Aufnahme einer Familie aus Afghanistan sowie deren Einbeziehung ins Dorfgeschehen lief gut.

Kulturell bestens aufgestellt

Oeschgen, eingebettet in eine liebliche Natur und optimaler Verkehrsanbindung nach Basel und Zürich ist nach wie vor ein begehrter Wohnort. So wurden nicht nur im vergangenen Jahr Ein-und Mehrfamilienhäuser gebaut, auch in diesem Jahr setzt sich dieser Trend fort. Dass die Gemeinde kulturell bestens aufgestellt ist, ist mit Keramikfestival, Eier lesen und Scheiben sprengen weit über die Region hinaus bekannt.

Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem wunderschönen Film zum Thema «Wie bewegen sich ältere Leute im öffentlichen Raum» – einem Filmprojekt des Kantons, an dem sich auch die 84-jährige Oeschgenerin Myrtha Döbeli beteiligte. Sie stellt hierin flott zu Fuss und munter ihr Dorf vor, ihre Lieblingsplätze, erzählt von Begegnungen, ihren Einkaufsfahrten mit dem Bus, aber auch von manchen Beschwernissen. Pascal und David Wieser zeigten in einem weiteren Film schon fast akrobatische Fahrten und Kunststücke mit ihren Einrädern.

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