Laufenburg
Altstadtbewohner fordern, die Stadt soll alte Rheinbrücke öffnen

Die Brücke, welche die beiden Altstädte von Laufenburg verbindet, ist für den Motorverkehr gesperrt. Bewohner der deutschen Seite fordern nun, dass während der Sperrung der Bundesstrasse der alte Rheinübergang geöffnet werden soll.

Markus Vonberg
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Die Idee für eine temporäre Öffnung der Brücke kommt von deutschen Altstadtbewohnern. sk

Die Idee für eine temporäre Öffnung der Brücke kommt von deutschen Altstadtbewohnern. sk

Die Stadtverwaltung in Laufenburg Baden will prüfen, ob während der bevorstehenden Sperrung der Bundesstrasse B.34 am Heiliggeistbuckel die alte Rheinbrücke geöffnet werden kann.

Diesen Vorschlag machte Gabi Strittmatter als Sprecherin von Bewohnern und Geschäftsleuten aus der Altstadt am Montag beim Gemeinderat. Bürgermeister Ulrich Krieger versprach, die Idee abzuwägen.

Die Stadtverwaltung des schweizerischen Laufenburg weist den Gedanken an eine zeitweise Öffnung der Laufenbrücke zumindest nicht vollkommen zurück. «Falls eine solche Anfrage bei uns eingeht, wird der Gemeinderat sie behandeln und darüber entscheiden», sagt Gemeindeschreiber Walter Marbot.

Er weist allerdings darauf hin, dass die beiden Laufenburg eine Öffnung der seit 2004 für den motorisierten Verkehr gesperrten Brücke nicht unter sich ausmachen könnten: «Natürlich werden wir beispielsweise auch mit dem Zoll reden müssen.»

In Laufenburg Baden wird zwischen dem Ortsteil Rhina und Ostbahnhof der Fahrbahnbelag der B.34 saniert. Seit Montagabend bis voraussichtlich Sonntag ist der erste Abschnitt voll gesperrt.

Zufahrt erschwert

Die derzeit ohnehin nur eingeschränkt mögliche Zufahrt zur Altstadt wird weiter erschwert, wenn am 8. Juli der zweite Bauabschnitt beginnt, der von der Hännerstrasse bis zum Ostbahnhof reicht.

Die etwa 20 zur Gemeinderatssitzung erschienenen Bürger kritisierten insbesondere, dass nach der Vollsperrung die B 34 während der Bauarbeiten nur Richtung Osten befahren werden können soll.

Sie fordern eine durch eine Ampel geregelte Befahrbarkeit in beide Richtungen. Auch die Stadtverwaltung hat dies dem Regierungspräsidium bereits vorgeschlagen.