Wittnau
Alter Laden verschwindet – Neubau kostet 4,8 Millionen Franken

Der Rückbau des Geschäftshauses am Dorfplatz in Wittnau hat begonnen. Der Neubau mit 8 Wohnungen und Laden soll Ende 2015 fertiggestellt sein.

Walter Christen
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Dorfladen Wittnau
13 Bilder
Stück für Stück wird das alte Gebäude abgetragen
Rückbauarbeiten in luftiger Höhe
Riesige Mulden stehen bereit für den Abtransport des Materials
Hier entsteht ein neues Gebäude mit 8 Wohnungen und einem neuen Dorfladen
Die Tankstelle auf der Rückseite des Lagergebäudes bleibt in Betrieb
Die Rückbauarbeiten von der hinteren Seite des Volg aus gesehen
Der Wittnauer Dorfladen im Lagergebäude-Provisorium
Der provisorische Laden ist gut eingerichtet
Der Eingang zum provisorischen Wittnauer Dorfladen
Auch die Postgeschäfte können im Volg-Provisorium weiterhin getätigt werden
Das alte Gebäude mit Laden und Wohnteil wird rückgebaut
Bereits ist ein grosses Stück des Gebäudes demontiert

Dorfladen Wittnau

Der Volg-Laden ist leer und die Wohnung geräumt. Gegenwärtig wird das Dorfladengebäude in Wittnau abgebrochen, sodass der Platz Ende Oktober bereit ist für den Aushub der Baugrube. Anfang November beginnen gemäss Terminplan die Baumeisterarbeiten, für die rund 5 Monate eingerechnet sind. Ende April 2015 soll der Rohbau gemäss Bauprogramm stehen.

Neuer Laden ein Drittel grösser

Der Landi Oberes Fricktal in Wölflinswil gehört das Grundstück beim Wittnauer Dorfplatz. Dort entsteht für 4,8 Millionen Franken ein neues Geschäftshaus mit 8 Wohnungen und einem Volg-Laden, der nach Angaben von Landi-Präsident Jörg Freiermuth um fast einen Drittel grösser wird, als das bisherige Geschäft: «Im alten Laden war es eher eng. Die Kundschaft kann sich deshalb auf Einkäufe in einem modernen Volg freuen.»

Laden-Provisorium im Landi-Lagergebäude

Bis der Neubau Ende nächsten Jahres fertig ist, befindet sich das Laden-Provisorium im Landi-Lagergebäude neben dem Bauplatz. Die Bevölkerung findet dort praktisch alles für den täglichen Bedarf. «Die Bausubstanz ist sehr gut. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht wäre es nicht sinnvoll, das Lagerhaus abzubrechen. Wir werden es auf jeden Fall weiter nutzen. Was aber in Zukunft damit geschieht, ist noch offen», war von Jörg Freiermuth zu erfahren.