Wie gut ist der Jurapark Aargau in der Bevölkerung verankert? Wie bekannt sind seine Leistungen und Angebote?

Wie kann er sich weiterentwickeln? Mittels einer Umfrage möchten die Verantwortlichen des Naturparks in Erfahrung bringen, wie der Jurapark bei den Menschen in der Region ankommt.

Wer sich durch den Online-Fragebogen klickt, kann sich etwa dazu äussern, wie er sich über den Jurapark informiert und wie sich der Park auf die lokale Landwirtschaft oder die touristische Attraktivität auswirkt. Auch die Frage, ob die Wohngemeinde ab 2022 weiterhin einen fixen Betrag pro Kopf und Jahr für den Jurapark bezahlen soll, wird gestellt.

 Es ist die erste derart umfassende Umfrage, die der Jurapark durchführt. «Im November 2016 hatten wir in der ‹Jurapark-Zytig› eine Leserumfrage, bei der es hauptsächlich um die ‹Jurapark-Zytig› an und für sich ging», blickt Christian Rieder, Projektleiter Kommunikation und Marketing, zurück.

Im allgemeineren Teil gaben damals 92 Prozent der 142 Teilnehmenden an, dem Park gegenüber eine positive oder sehr positive Haltung einzunehmen. 65 Prozent sagten, dass sie die Parkziele kennen. Ihm sei jedoch bewusst, dass die Umfrage nicht repräsentativ sei, so Rieder.

Gemeinden zahlen pro Kopf

Nach gut sechs Jahren des Bestehens sei ein guter Zeitpunkt, «um Rückschau zu halten und in die Zukunft zu sehen», so Rieder. Bei der Umfrage gehe es darum, herauszuhören, «wie gut man den Jurapark und seine Tätigkeiten kennt und schätzt und wie wir wahrgenommen werden».

Dies auch im Hinblick auf die neue Zehnjahresperiode, die 2022 beginnt. Der bestehende Parkvertrag mit den 28 Gemeinden, der unter anderem beinhaltet, dass die Parkgemeinden pro Einwohner und Jahr fünf Franken an den Jurapark bezahlen, gilt vorerst bis 2021. «Die Umfrage dient dazu, zu sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind und wo es Korrekturbedarf gibt», so Rieder.

Konkret wolle man mehr zur Bekanntheit und zur Akzeptanz des Parks und «zur Wirkung unserer Tätigkeit» erfahren, wie Rieder weiter ausführt. Zudem möchten die Verantwortlichen herausfinden, welche Bedürfnisse die Bevölkerung in Bezug auf den Jurapark hat.

Ziel: 400 Teilnehmer

Eine Teilnahme an der Umfrage ist online via Link auf der Jurapark-Website möglich. Sie ist seit Ende letzter Woche aufgeschaltet und läuft bis zum 15. Mai.

Eine Papierversion des Fragebogens kann bei jeder JuraparkGemeinde oder bei der Geschäftsstelle des Juraparks Aargau bestellt werden. «Wir wünschen uns eine Teilnahme aller interessierten Personen, ob sie den Park gut kennen oder nicht», sagt Christian Rieder. Er erhoffe sich, dass «mindestens 400 Personen» an der Umfrage teilnehmen.

Um diesen Rücklauf zu erreichen, werden alle Parkgemeinden und Gemeinderatsmitglieder persönlich angeschrieben. Zudem wird in der «Jurapark-Zytig», im Newsletter und via Facebook auf die Umfrage aufmerksam gemacht. Teilnehmer anlocken soll dabei auch eine Gewinnmöglichkeit: Unter den Teilnehmenden werden fünf Jurapark-Genussscheine im Gesamtwert von 500 Franken verlost.