Bad Säckingen
Absperrung beim Bahnhof Bad Säckingen nach Bombendrohung aufgehoben

Um 19.02 Uhr ging im Spital Bad Säckingen, der südbadischen Nachbarstadt von Stein AG, ein Telefonat ein, in dem ein unbekannter Mann mitteilte: «Um 20 Uhr wird die Bombe auf dem Bahnhof gezündet.»

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Blick von der Mumpfer Fluh in Richtung Stein-Bad Säckingen. (Archiv)

Blick von der Mumpfer Fluh in Richtung Stein-Bad Säckingen. (Archiv)

Gerry Thönen

Die Meldung wurde sofort an das Polizeirevier Bad Säckingen weitergegeben. Es erfolgte eine grossräumige Absperrung des Bahnhofareals für Passanten und den Fahrzeugverkehr. Der Zugverkehr wurde für Züge aller Art eingestellt. Sukzessive erfolgte die Heranziehung weiterer insgesamt 35 Polizeikräfte aus dem Bereich der Polizeidirektionen Waldshut und Lörrach, sowie der Bundespolizei und Bereitschaftspolizei.

Die Feuerwehr und das DRK standen vor Ort in Bereitschaft. Der Notfallmanager der Bahn war im Einsatz. Bürgermeister Guhl begab sich zur Einsatzleitung vor Ort. Das Krankenhaus Bad Säckingen ordnete Bereitschaft für sämtliche Ärzte und das Pflegepersonal an.

Aus Sicherheitsgründen wurden sämtliche Zufahrtsstraßen zum Bahnhof weiträumig abgesperrt und bis 19.51 Uhr Geschäfts- und Wohnhäuser in der Nähe des Bahnhofs evakuiert. Es waren zirka 40 Personen betroffen.

Ab 20.30 Uhr erfolgte die Durchsuchung des Bahnhofs zunächst mit zwei Sprengstoffspürhunden und danach durch Einsatzkräfte. Eine Bombe wurde nicht aufgefunden. Die Durchsuchung wurde um 22.30 Uhr beendet und die Absperrmassnahmen aufgehoben. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (az)