Stein
Abgebrochenes 5.-Liga-Match: Die Ermittlungen gegen Schläger laufen weiter

Der Zuschauer, der mit einem Faustschlag den Abbruch eines Fussballmatches in Stein verursacht hatte, konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden.

Dennis Kalt
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Ein Zuschauer versetzte bei einem 5.-Liga-Match in Stein einem Spieler einen Faustschlag. (Symbolbild)

Ein Zuschauer versetzte bei einem 5.-Liga-Match in Stein einem Spieler einen Faustschlag. (Symbolbild)

Thinkstock

Am 8. Oktober fand ein Fussballmatch in der 5. Liga zwischen dem FC Stein und dem FC Frenkendorf ein jähes Ende: Nach einer Tätlichkeit mit anschliessender Rudelbildung zwischen den zwei Mannschaften stürmte ein Zuschauer auf den Platz und verpasste einem Spieler des FC Frenkendorf einen Faustschlag. Nachdem sich der Täter aus dem Staub gemacht hatte, erstattete der betroffene Spieler Anzeige (die az berichtete).

«Die Ermittlungen gegen den Täter laufen derzeit noch», sagt Roland Pfister, Medienchef der Kantonspolizei Aargau, und fügt hinzu, dass die Staatsanwaltschaft darüber zu befinden hat, ob der Straftatbestand einer Tätlichkeit oder einer einfachen Körperverletzung vorliegt.

Derweil hat die Wettspielkommission des Fussballverbandes Nordwestschweiz anhand des Schiedsrichter-Berichts sowie der Stellungnahmen beider Vereine den Vorfall geprüft und über die Wertung des Spieles und die Sanktionen befunden: «Beide Mannschafte haben fünf Tage Zeit, gegen den Entscheid einen Rekurs einzulegen. Ist dies nicht der Fall, ist das Verfahren abgeschlossen», sagt Pascal Buser, Leiter der Wettspielkommission des Fussballverbandes Nordwestschweiz.

Zum konkreten Entscheid macht der Fussballverband Nordwestschweiz keine Angaben. Jedoch erklärte Buser letzte Woche: «Der Heimverein ist für die Sicherheit und die Ordnung zuständig. Wird der Zuschauer nicht gefunden, der den Schlag verübt hat, dann ist grundsätzlich der Heimverein haftbar.»