Bauboom im Fricktal

92 Baugesuche eingereicht und 89 neue Wohnungen bezogen

Wohnungsbau an bevorzugter Lage in Frick, hier eine Baustelle am Frickberg

Wohnungsbau an bevorzugter Lage in Frick, hier eine Baustelle am Frickberg

Die Gemeinde Frick verzeichnet nach wie vor eine rege Bautätigkeit. So wurden alleine voriges Jahr 92 Baugesuche eingereicht und es konnten 89 neue Wohnungen bezogen werden.

Der Marktflecken im oberen Fricktal hat nichts von seiner Attraktivität eingebüsst: Frick verzeichnete im Jahr 2011 nach wie vor eine rege Bautätigkeit. Bei der Bauverwaltung wurden 92 (89) Baugesuche eingereicht und es konnten 97 (90) Baubewilligungen erteilt werden (in Klammern die Zahlen von 2010): 4 (5) Einfamilienhäuser, 2 (1) Mehrfamilienhäuser, 13 (10) Gewerbe- und Industriebauten, 47 (47) Umbauten, 22 (10) Kleinbauten, 8 (11) öffentliche Bauten, 0 (6) landwirtschaftliche Bauten und 1 (2) Abbrüche. Ausserdem hatte die Bauverwaltung zahlreiche Bauanfragen zu beantworten und viele Vorprojekte zu prüfen.

Bezogen werden konnten im Berichtsjahr in Frick insgesamt 89 (33) Wohnungen und Häuser; die Baukontrollen wurden nach Fertigstellung der Liegenschaften ordnungsgemäss durchgeführt.

Ein Bauboom in der ganzen Region

Zu den Wachstumsregionen im Aargau zählt das Fricktal, wo die Lebenshaltungskosten - im Vergleich zu den Nachbarkantonen - tief sind und die Region dadurch einen regelrechten (Bau-)Boom erlebt. Das schlägt sich in steigenden Einwohnerzahlen und einer erhöhten Bautätigkeit nieder. Das frei verfügbare Einkommen liegt im Fricktal deutlich höher als in den benachbarten Baselbieter Gemeinden. Die tieferen Fixkosten sind hauptsächlich auf den günstigen Wohnraum zurückzuführen. Um die hohe Lebensqualität nicht zu gefährden, ist eine gute Wachstumsplanung erforderlich, so das Fazit der Regionalstudie 2012 der Neuen Aargauer Bank (NAB).

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