Am 3. Januar ist in Gipf-Oberfrick die Frist für die Einreichung von Unterschriften für ein Referendum abgelaufen. Doch schon am 24. Dezember 2013 lieferten die Initianten im Gemeindehaus insgesamt 892 Unterschriften ab: 487 Personen verlangen die Urnenabstimmung über den positiv gefassten Beschluss der Gemeindeversammlung vom 22. November 2013 für die Sanierung Alter Weg, Allmentweg und Herbrigstrasse (Teil) sowie den Ausbau des Kornbergweges für total 1,9 Millionen Franken.

405 unterschrieben für das Referendum betreffend des ebenfalls positiv gefassten Beschlusses für Hochwasserschutzmassnahmen im Oberdorf im Betrag von 1,275 Millionen Franken. Für das Zustandekommen eines einzelnen Referendums hätten bereits etwa 250 Unterschriften genügt.

«Das Strassenprojekt ist zu überarbeiten»

Für die Initianten der beiden Unterschriftensammlung, Micha Plattner und Christian Boss sowie Werner Fasolin und Josi Hürzeler, ist die Anzahl der gesammelten Unterschriften der Beweis dafür, dass viele Leute möchten, dass die Gemeindeversammlungsbeschlüsse der Urnenabstimmung unterstellt werden. «Es soll dem Gemeinderat zeigen, dass viele Dorfbewohnerinnen und -bewohner die Urnengänge begrüssen.

«Aus unserer Sicht ist unbestritten, dass die betreffenden Strassen schon seit Jahren eine Sanierung nötig haben. Doch das Projekt mit dem vorgeschlagenen Ausbau der Kornbergstrasse ist zu überarbeiten», hielt Christian Boss im Gespräch mit der Aargauer Zeitung fest. Vor allem sei es die im Konzept vorgesehene Verkehrsberuhigung, welche sinnvoll zu gestalten und auszuführen sei.

«Hochwasserschutz für das ganze Dorf»

Die Bäche treten in Gipf-Oberfrick bei heftigen Gewittern und lang anhaltenden Regenfällen immer wieder über die Ufer. Ja zum Hochwasserschutz sagen auch die Initianten, «aber nicht nur für einen Teil, sondern für das ganze Dorf».