Laufenburg
5000 Bücher für alte und neue Leseratten

Die Schul- und Volksbibliothek hat im XL-Zentrum in Laufenburg Einzug gehalten - am Wochenende war Eröffnung. Jetzt steht mehr Platz für die Bücher und die Bücherfreunde zur Verfügung.

Ingrid Arndt
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Christa Fischer, Leiterin der Bibliothek (rechts), dankt für die grosse Unterstützung.

Christa Fischer, Leiterin der Bibliothek (rechts), dankt für die grosse Unterstützung.

In sagenhaft kurzer Zeit von nur zwei Wochen bewältigten die Mitarbeiterinnen der Schul- und Volksbibliothek Laufenburg ihren Umzug von der Winterthurerstrasse in das XL-Zentrum an der Bahnhofstrasse 8, direkt gegenüber vom Coop-Supermarkt.

Attraktiver könnte die Lage nicht sein: Die Bibliothek ist bestens erreichbar und integriert in das Angebot des Erdgeschosses. Glaselemente gewähren einen freien Blick hinein, und die Räume sind gut angebunden an die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung, ein behindertengerechter Zugang ist vorhanden.

«Die endgültige Entscheidung darüber, dass die Räumlichkeiten vom Eigentümer des Gebäudes, Holzbau Erne, für uns angemietet werden, fiel am dritten Dezember letzten Jahres an der Gemeindeversammlung mit grosser Mehrheit» freuten sich die Leiterin der Bibliothek Christa Fischer sowie ihre Mitarbeiterin Eveline Dillinger. Und das bedeutet, dass aus den zuvor schon sehr eng gewordenen 50 nunmehr 120 Quadratmeter zur Verfügung stehen mit einer abgetrennten Arbeitsecke.

Doch zuvor musste eine logistische Meisterleistung auf die Beine gestellt werden. Das Team hatte nur wenig Zeit: Die Durchführung eines Flohmarkts am letzten Öffnungstag der Bibliothek, um die Bücher zu verkaufen, die nicht mit umziehen sollten, Absprachen mit dem Bauamt, die die Umzugscontainer zur Verfügung stellten.

«Ohne Ünterstützung nicht zu schaffen»

Bereits in den ersten Januartagen waren die Handwerker am Renovieren. Danach konnten alte und neue Möbel aufgestellt und eingerichtet werden. «Ohne die immense Unterstützung von so vielen Seiten wäre das alles nicht zu schaffen gewesen», bedankte sich Christa Fischer.

Am Wochenende wurde die Bibliothek wiedereröffnet. Stadtammann Rudolf Lüscher unterstrich, wie wichtig das Bibliothekswesen schon immer für Laufenburg war und ist. Die ausgezeichnete Qualität dieses «Lesetempels» ist stadtbekannt und ebenso gelte nach wie vor, dass derjenige, der liest, gewiss nicht dümmer wird.

Astrid Obris, Stadträtin für Kultur und Bildung, betonte, wie hilfreich die vorzügliche Fachberatung in jeder Phase der letzten Wochen war und wie gut wieder einmal im Städtchen der Gemeinsinn funktioniert hat.

Im Namen des Kantons Aargau unterstrich die Bibliotheksbeauftragte Jasmin Leuze die Bereitschaft, diesen lebendigen Ort ständig weiterzuentwickeln.

5000 Bücher, weitere Hörbücher, Comics, Bilderbücher und Zeitschriften warten nun wieder auf alte und neue Leseratten. In der gemütlichen Sitzecke lässt es sich wunderbar verweilen. Die Zeitschriften sind stets aktuell und für alle ist etwas dabei, von den Allerkleinsten bis zu den Senioren. Der Bücherbestand wird kontinuierlich erweitert.

Die Öffnungszeiten haben sich noch besser an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet, die Vormittage am Dienstag und Donnerstag sind nicht mehr nur für die Schulklassen da. Neu ist auch, dass bei den Ausleihgebühren unterschieden wird zwischen Einheimischen und Auswärtigen. Dank dem überall gut sichtbaren Logo ist die Bibliothek jederzeit zu finden.

Musikalisch umrahmten die kleine Feier Sophie Gruchola, Violine, und Krystyna Loprete, Keyboard.

Öffnungszeiten der Bibliothek: Montag geschlossen; Dienstag 9 bis 10.30 Uhr und 18 Uhr bis 19.30 Uhr; Mittwoch 14 bis 15.30 Uhr; Donnerstag 9 bis 10.30 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr; Freitag 15.30 bis 17 Uhr.