Laufenburg

496 Unterschriften gegen das Parkhausprojekt auf dem Schulhausplatz

Übergabe der Referendumsunterschriften und der Petition im Rathaus Laufenburg von Elisabeth Hesse, Brigitte Köhler, Josef Schumacher, Myrtha Gisi und Edita Soldati an Stadtschreiber Walter Marbot (mit den Unterschriftenbögen). – Foto: chr

Übergabe der Referendumsunterschriften und der Petition im Rathaus Laufenburg von Elisabeth Hesse, Brigitte Köhler, Josef Schumacher, Myrtha Gisi und Edita Soldati an Stadtschreiber Walter Marbot (mit den Unterschriftenbögen). – Foto: chr

Rund 500 Stimmberechtigte unterzeichneten in Laufenburg das Referendumsbegehren gegen das Parkhausprojekt Burgmatt, dem die Gemeindeversammlung am 28. Juni zugestimmt hatte.

195 Unterschriften hätten für das Zustandekommen des Referendums gegen den Parkhaus-Projektierungskredit in Laufenburg gereicht, doch die Initianten um Brigitte Köhler, Josef Schumacher und Edita Soldati sammelten sogar 496 Unterschriften, die sie gestern Montag fristgerecht im Rathaus Stadtschreiber Walter Marbot überreichen konnten.

«Wir verzeichneten grosse Zustimmung und waren sehr erstaunt, wie offen sich die Leute gegen das Projekt ausgesprochen haben», war von Josef Schumacher zu erfahren.

Auch noch eine Petition eingereicht

Doch damit nicht genug: 43 Unterschriften enthält die Petition, welche zusammen mit den Referendumsunterschriften ebenfalls gestern Montag eingereicht wurde.

«Es sollten sich auch Ausländer, die bei uns wohnen, zum Projekt äussern können und jene Personen, die zwar nicht in Laufenburg stimmberechtigt sind, aber einmal da gewohnt haben oder deren Arbeitsplatz sich in der Stadt befindet», hielt Elisabeth Hesse fest, die sich um die Bittschrift (Petition) kümmerte.

Urnengang am 22. September

Von Stadtschreiber Walter Marbot, der die Unterschriften in Empfang nahm, war zu erfahren, dass die Referendumsabstimmung am 22. September durchgeführt wird.

Gegen den an der Gemeindeversammlung vom 28. Juni beschlossenen Projektierungskredit für ein neues Parkhaus auf der Burgmatt gab es sowohl an der Versammlung als auch im Vorfeld derselben bereits einige Diskussionen:

150 000 Franken werden für die Planung der Parkierungsanlagen, inklusive eines Parkhauses auf der Burgmatte, benötigt. Nach Ansicht von Brigitte Köhler ist das «zu viel Geld».

Die Befürworter beziehen sich auf die Notwendigkeit von mehr Parkplätzen, während die mutmasslichen Baukosten von etwa 4 Millionen Franken das Hauptargument der Gegnerschaft ist, ferner der Erhalt des Baumbestandes.

Der Souverän sprach sich übrigens an der Gemeindeversammlung mit 80 zu 61 Stimmen für die Projektierung der 140 bis 180 unter- und oberirdischen Parkplätze aus.

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