Mettauertal
«2000-Einwohner-Grenze bald erreicht» – junge Gemeinde wächst

In Mettauertal wird gebaut. Gleich mehrere Überbauungen sind geplant, teilweise kurz vor Baustart.

Susanne Hörth
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Dorfansicht Mettauertal

Dorfansicht Mettauertal

Marc Fischer

Peter Weber, Gemeindepräsident von Mettauertal, ist zufrieden. Sehr sogar. «Im Moment jubiliere ich innerlich.» Grund dafür ist die erfreuliche Bautätigkeit beziehungsweise sind die konkreten Planungen für weitere Überbauungen in der noch jungen Fusionsgemeinde. Eben erst konnte die Gemeindebehörde für ein gemeindeeigenes Baugebiet einen Vorvertrag mit einem Investor aus der Region Brugg abschliessen.

Dieser möchte im Ortsteil Mettau innerhalb der nächsten 18 Monate Alterswohnungen zur Miete wie auch Eigentumswohnungen zum Kauf entstehen lassen. Ein anderer Investor plant ebenfalls im Ortsteil Mettau eine Überbauung mit rund 20 Wohneinheiten. Peter Weber geht davon aus, dass die Baueingabe noch in diesem Frühjahr erfolgt.

Bereits deutlich weiter ist die Überbauung Trottmatt, auch in Mettau. Die erste Etappe mit vier Häusern steht, die zweite ist kurz vor Baubeginn. Geplant ist noch eine dritte Etappe mit wiederum vier Wohneinheiten.

Rahmenbedingungen stimmen

Kurz vor dem Spatenstich steht der Wilerhof mit 14 Miet- und Eigentumswohnungen im Ortsteil Wil. «Im letzten Jahr wurden zudem rund zehn Einfamilienhäuser in Mettauertal gebaut. Das ist für uns eine schöne Zahl», sagt Weber. Dass das Interesse am Bauen und Wohnen im Mettauertal zurzeit erfreulich ist, sieht er unter anderem auch darin, dass die Rahmenbedingungen stimmen.

Mettauertal strebt ein moderates und laut Gemeindepräsident in allen Bereichen verkraftbares Wachstum an. Noch vor zwei Jahren zeigte sich der Gemeinderat angesichts der damaligen sehr geringen Bautätigkeiten in allen Ortsteilen etwas beunruhigt.

Auch wenn sich Peter Weber bewusst ist, dass für all die geplanten und in absehbarer Zeit entstehenden Wohnungen noch Mieter und Käufer gesucht werden müssen, ist er überzeugt, «dass wir die 2000-Einwohner-Grenze bald erreicht haben werden».