Magden
134 Eingaben für die Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland

Die Gemeinde Magden ist daran, ihre Nutzungsplanung in der Siedlung und im Kulturland zu revidieren. Beim Mitwirkungsverfahren resultierten 134 Eingaben.

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Das Dorf Magden: Revision von Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland in Arbeit. – Foto: az (Archiv)

Das Dorf Magden: Revision von Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland in Arbeit. – Foto: az (Archiv)

Im Oktober 2012 stellten der Gemeinderat Magden und Michael Rothen vom beauftragten Planungsbüro Planar AG für Raumentwicklung der interessierten Bevölkerung die bis dahin in den beiden Arbeitsgruppen Siedlung und Kulturland erarbeiteten Grundlagen der Gesamtrevision der Nutzungsplanung vor. Im Anschluss daran wurden alle Dokumente für das Mitwirkungsverfahren öffentlich aufgelegt. Jedermann hatte die Möglichkeit, sich dazu vernehmen zu lassen. Insgesamt sind 134 Eingaben eingegangen, wobei praktisch alle Mitwirkenden den zur Verfügung gestellten Fragebogen verwendet haben. Das Planungsbüro hat die Rückmeldungen inzwischen ausgewertet. Der Gemeinderat nimmt nun im Mitwirkungsbericht Stellung zu den eingebrachten Anregungen. Zugleich hat die Behörde entschieden, in welchen Punkten die bisherige Konzeption modifiziert und wo an der bisherigen Stossrichtung festgehalten werden soll. Der Mitwirkungsbericht ist öffentlich und kann kostenlos bei der Gemeindekanzlei bezogen oder im Internet auf der Homepage unter www.magden.ch heruntergeladen werden.

Planung wird in den nächsten Monaten verfeinert

In den kommenden Monaten werden der Gemeinderat und der Planer auf der Basis der vorhandenen Konzepte die eigentlichen Planungsinstrumente, namentlich eine Bau- und Nutzungsordnung samt Bauzonen- und Kulturlandplan ausarbeiten. Diese werden anschliessend durch die beiden Arbeitsgruppen weiter verfeinert. Der konsolidierte Entwurf der Planungsinstrumente soll anschliessend durch die kantonalen Fachstellen der Vorprüfung unterzogen werden. Die weiteren Verfahrensschritte im Anschluss an die kantonale Vorprüfung bilden die Überarbeitung der Planungsinstrumente und schliesslich deren öffentliche Auflage mit anschliessendem Einwendungsverfahren. Vor der öffentlichen Auflage ist wiederum die Durchführung einer Orientierungsversammlung geplant. (az)

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