Laufenburg

12. Salmwochen erfreuen die Fischliebhaber

Garant für kulinarische Köstlichkeiten: Das Laufenburger Salmwochen-Team.  hot

Garant für kulinarische Köstlichkeiten: Das Laufenburger Salmwochen-Team. hot

In der Stadt ist «grenzenlos geniessen» angesagt, es finden die grenzüberschreitenden 12. Salmwochen statt. Bis zum Kraftwerksbau 1910 galt Laufenburg als die Hochburg der Salmfischerei.

Heute werden erstklassige Zuchtlachse aus Norwegen, Schottland und Dänemark importiert. Mit ihren grenzüberschreitenden Salmwochen wollen die mitwirkenden Wirte an die einstige Tradition der Salmfischerei anknüpfen und mit einem Angebot an Zuchtlachsen aus Norwegen, Schottland und Dänemark das Bewusstsein für den Salm und seinen in Europa einzigartigen Lebensraum, den Hochrhein, wecken.

Zudem sollen die Laufenburger Salmwochen auch das Augenmerk auf den Fluss und die ihn umgebende Landschaft lenken.

Das Fisch-Erfolgsrezept

An einer Medienkonferenz zum Auftakt der 12. Auflage der grenzüberschreitenden Salmwochen stellte die Leiterin des Verkehrsbüros Laufenburg, Silvia Blaser, am Donnerstag in Badisch-Laufenburg die zwei dieses Jahr erstmals mitwirkenden Betriebe auf Schweizer Seite (Restaurant Waldeck und Restaurant Castillo) sowie die vier badischen Betriebe (die Hotels Rebstock und Alte Post in Laufenburg und die Gasthöfe Engel und Kranz in Luttingen) vor und betonte: «Diese sechs Betriebe bieten leckere Köstlichkeiten mit Salm/Lachs an und stellen mit ihren ideen- und abwechslungsreichen Speisekarten eine äusserst wohlschmeckende Spezialität in den Vordergrund.» Die auf vier Wochen ausgedehnten Salmwochen seien zudem ein absolutes Fisch-Erfolgsrezept.

Start in den Frühling

Für Gastronom Siegfried Draganski vom Hotel Alte Post wie auch die anderen Wirte sind die Salmwochen eine echte Herausforderung, neue Gerichte zu kreieren: «Allein schon deshalb, weil wir eine immer grössere Resonanz feststellen. Nach der närrischen Zeit stehen nun die Salmwochen auf dem Programm und für viele kommt dies auch einem Start in den Frühling gleich.»

Ein Blick auf die Menükarten der unter dem Motto «grenzenlos geniessen» vom 25. März bis 22. April laufenden Salmwochen bestätigt denn auch, dass die mitwirkenden Betriebe absolut keine Wünsche offen lassen und zu den zweifellos allen Ansprüchen gerecht werdenden (Salm-)Gerichten natürlich auch den passenden Salmenfischer-Wein kredenzen. Jeder der mitwirkenden Betriebe verarbeitet übrigens während der vier Wochen zwischen 150 und 200 Kilo Salm zu köstlichen Leckerbissen.

Keine Salm-Subventionen

Vielfältig präsentiert sich auch das Rahmenprogramm; so etwa das Graf- Hans-Salm-Dinner oder der Salm-Brunch mit Zigeuner-Jazz. Als besonderes Highlight steht eine Besichtigung der exklusiven Lachsräucherei Dyhrberg im solothurnischen Balsthal am 30. März auf dem Programm. Silvia Blaser: «Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Anmeldung bei uns im Verkehrsbüro Laufenburg ist daher erforderlich.»

Abgesehen von einigen wenigen Sponsoren finanzieren die teilnehmenden Wirte die Salmwochen aus der eigenen Tasche. Silvia Blaser: «Es gibt weder auf unserer noch auf der deutschen Seite irgendwelche Salm-Subventionen.»

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