Laufenburg

100 Autos sollen künftig unter der Burgmatt parkieren können

Unter dem heutigen Parkplatz beim Schulhaus Burgmatt könnte ein Parkhaus mit rund 100 Plätzen entstehen. sh

Unter dem heutigen Parkplatz beim Schulhaus Burgmatt könnte ein Parkhaus mit rund 100 Plätzen entstehen. sh

Der Stadtrat beantragt einen Projektierungskredit in der Höhe von 150'000 Franken für die unterirdische Garage. Der Souverän muss am 28. Juni entscheiden. Möglich wäre zudem eine Unterführung zum Bahnhof.

Die Stadt Laufenburg will einen weiteren Schritt in der Umsetzung des Parkplatzkonzepts machen. Nach der Tiefgarage bei der neuen Stadthalle und der Schrankenanlage beim Parkhaus Marktplatz stehen nun die beiden Parkplätze auf der Burgmatt beim Primarschulhaus im Fokus.

An der Gemeindeversammlung vom vergangenen November stimmten die Stimmberechtigten von Laufenburg einem Kredit zur Vorprojektierung der Parkmöglichkeiten auf der Burgmatte zugestimmt.

Nun ist der Souverän bereits wieder gefragt. An der kommenden «Gmeind» vom 28. Juni steht der Projektierungskredit auf der Traktandenliste – inklusive unterirdischem Parkhaus, wie Stadtrat Carlo Alfano bestätigte.

100 unterirdische Parkplätze

150 000 Franken sollen die Stimmberechtigten für die Ausarbeitung eines Parkhaus-Projektes bewilligen. Unterirdisch sollen gemäss Stadtrat Carlo Alfano rund 100 Parkplätze möglich sein – unter den beiden bestehenden Parkplätzen auf der Burgmatt.

Die Einfahrt soll ersten Überlegungen zufolge beim Schulhaus erfolgen. «Weitere 100 Parkplätze würden auf den beiden bestehenden Parkplätzen bleiben», so Alfano weiter. Die Idee eines oberirdischen Parkhauses werde dagegen nicht mehr weiter verfolgt. «Wir haben dazu abschlägige Signale von der Denkmalpflege erhalten», führte Alfano aus.

Verlegen von Werkleitungen nötig

Ganz einfach dürfte ein unterirdisches Parkhaus nicht zu realisieren sein, weiss Carlo Alfano. «Der Verlauf der Werkleitungen in der Burgmattstrasse und in der K130 müsste wohl verändert werden», so der Stadtrat.

Ein Versetzen der Leitungen sei aber machbar – zumal sie teilweise nicht mehr im besten Zustand seien und in den kommenden Jahren sowieso saniert werden müssten. Zu den Gesamtkosten des Parkhausprojektes konnte Carlo Alfano noch keine Angaben machen. «Das wird sich erst im Laufe der Projektierung zeigen, unter anderem sind noch Abklärungen zur Bodenbeschaffenheit nötig.»

Unterführung möglich?

Im Rahmen der Projektierung könnte zugleich auch abgeklärt werden, ob eine Unterführung unter der K130 hindurch zum Bahnhof möglich wäre, so Alfano weiter.

Überhaupt ist das Parkhausprojekt eng mit der Sanierung und Umgestaltung der K130 verknüpft. Der Souverän hat dem Projekt schon zugestimmt, doch noch immer sind laut Alfano zwei Einsprachen hängig. «Frühestmöglicher Baubeginn ist im Jahr 2015.

Bis dahin bleibt genügend Zeit, um das Parkhausprojekt auszuarbeiten und dann direkt im Anschluss an die K130 umzusetzen», so der Stadtrat.

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