Schupfart
1,3 Millionen Franken für die Sicherheit der Radfahrer im Fischingertal

Wer bisher mit dem Velo von Schupfart nach Mumpf und Obermumpf oder zurück radelte, musste auf dem letzten Teilstück vor Schupfart die Kantonsstrasse benutzen. Nun sind vier Kilometer Radweg für 1,3 Millionen Franken gebaut und eröffnet.

Yvonne Zollinger
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Sie geben den Weg frei: Jürg Müller, Eva Frei, Stefano Donatiello, Dominik Studer und Bernhard Horlacher. YZO

Sie geben den Weg frei: Jürg Müller, Eva Frei, Stefano Donatiello, Dominik Studer und Bernhard Horlacher. YZO

Yvonne Zollinger

Wer bisher mit dem Velo von Schupfart nach Mumpf und Obermumpf oder zurück radelte, musste auf dem letzten Teilstück vor Schupfart die Kantonsstrasse benutzen. Diese wird durch den Wald auf der einen und das Wiesenbord auf der anderen Seite begrenzt und lässt kaum Raum zum Ausweichen. Ausserdem musste man die Strasse überqueren, um auf den bestehenden Radweg ab Mühle Schupfart zu kommen. Dieser gefährliche Verkehrspunkt ist nun beseitigt.

«Ich freue mich, dass wir einen sicheren Radweg eröffnen dürfen», sagte André Steinacher, Gemeinderat in Schupfart anlässlich der Einweihungsfeier vor zahlreichen Besuchern. Besonders im Hinblick auf den zukünftigen Schüleraustausch zwischen den Gemeinden Schupfart und Obermumpf, sei dieser Radweg wichtig. Denn alleine aus Schupfart würden ab dem kommenden Schuljahr täglich bis zu 45 Schüler auf der vier Kilometer langen Strecke durchs Fischingertal unterwegs sein, so André Steinacher.

1,3 Millionen Franken hat der Kanton in den Radweg investiert. «Ursprünglich sollte dieser entlang der Kantonsstrasse geführt werden», sagte Stefano Donatiello von der Abteilung Tiefbau. Doch dann sei der Vorschlag gemacht worden, die ehemalige Transportpiste zu nutzen, die für den Bau des Abwasserkanals vor einigen Jahren angelegt worden war. Dies habe man dann auch getan und damit Zeit und Geld gespart. «Planung und Bau sind zügig vorangekommen», sagte Donatiello. Es habe keine Einsprachen gegeben und die Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern und der Gemeinde sei sehr gut gewesen. Nach rund zwei Jahren Planung hatten Anfang Mai dieses Jahres die Bauarbeiten begonnen und waren letzte Woche beendet worden. «Wenn ihr später einmal an euren Schulweg zurückdenkt», richtete sich André Steinacher zum Schluss an die Schüler, «dann ist er bestimmt zu einer schönen Erinnerung geworden.»

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