Die Mitglieder und freiwilligen Helfer des Vereins Openairkino Rheinfelden hatten gestern Montag einen anstrengenden Tag: Rund um den und auf dem Schalanderplatz der Brauerei Feldschlösschen wurden das Kinodorf und die Infrastruktur für das diesjährige Rheinfelder Freiluftkino aufgebaut – es ist bereits die 18. Ausgabe der Veranstaltung.

Nach Wechseln im Vorstand 2017 gibt es auch bei der Veranstaltung selber einige Änderungen. So hat das Kino seit vergangenem Jahr einen Titelsponsor und heisst daher offiziell «Coop Open Air Cinema». «Der Verein ist allerdings weiterhin der lokale Organisator des Events», sagt Muriel Risse, OK-Mitglied und zuständig für Kommunikation. Auf der Technikseite wurde eine Kooperation mit der «Open Air Kino Luna AG» eingegangen. «Sie übernimmt den Aufbau der Infrastruktur im Bereich Kino», erklärt Risse.

«Wir hängen alle mit dem Herzen an diesem Anlass»

Das entlaste den Verein und das OK, die Organisation des Anlasses sei aber natürlich trotzdem «ein nicht zu unterschätzender Aufwand», wie Risse sagt. Wobei: «Wir hängen alle mit unseren Herzen am Anlass. Deshalb machen wir das gern und haben Spass.» Besonders freut sie sich auf den Moment, wenn am ersten Kinoabend – also heute Dienstag – die Türen zum Kinodorf aufgehen und die Besucher auf das Gelände strömen. «Dann wissen wir, dass wir es wieder geschafft haben.»

Wie in den vergangenen Jahren werden auch dieses Jahr an fünf Abenden fünf verschiedene Filme gezeigt. Den Start macht der zweite Teil der französischen Komödie «Monsieur Claude und seine Töchter», dann folgen «Green Book», «Bohemian Rhapsody», «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» – inklusive Live-Interview mit dem Schweizer Regisseur Michael Steiner – sowie zum Abschluss am Samstag die Neuverfilmung des Disney-Klassikers «Lion King».

Mit den Vorverkaufszahlen sei man beim Verein Openairkino Rheinfelden «sehr zufrieden», sagt Muriel Risse. Mit «Lion King» ist ein Film sogar bereits im Vorverkauf ausverkauft. An der Abendkasse werde womöglich noch ein kleines Restkontingent verkauft, sagt Risse. Auch bei «Bohemian Rhapsody» ist das Kontingent auf dem Ticket-Portal «Ticketcorner» bereits vergriffen. An den Rheinfelder Vorverkaufsstellen, etwa beim Stadtbüro, gibt es für den Blockbuster aber noch Tickets.

Auch bei den anderen Filmen laufe der Vorverkauf gut – «so gut wie fast noch nie in der Geschichte des Rheinfelder Freiluftkinos», so Risse.

Soziale Medien als Werbekanal genutzt

Beim Verein sieht man dafür verschiedene Gründe. Neben der Filmauswahl sei da auch die einzigartige Location – mit Sicht auf das Feldschlösschen – und das Rahmenprogramm mit Kinodorf und Konzerten. Andererseits auch das Marketing: «Wir haben dieses Jahr verstärkt die sozialen Medien als Werbekanal genutzt und dort beispielsweise auch einen neuen Werbefilm veröffentlicht», sagt Risse. «Wir sind positiv überrascht, wie gut das funktioniert hat.»