Villmergen

Zwei neue Tempo-30-Zonen

Das Rebenquartier ebenso wie das Gebiet ennet der Wohlerstrasse am Bullenberg sollen zur Tempo-30-Zone werden. aw

Das Rebenquartier ebenso wie das Gebiet ennet der Wohlerstrasse am Bullenberg sollen zur Tempo-30-Zone werden. aw

Der Bullenberg und das Reben-Quartier sollen ruhiger werden, darum wünschen sich die Einwohner 30er-Zonen. Die Gemeinde will diesen Wunsch erfüllen.

Die erste Tempo-30-Zone wurde in Villmergen Ende 2014, also vor gut einem Jahr, eingeführt. Damals war es das Gebiet Bündtenstrasse rund um Kindergarten, Schulzentren und Freibad, die mehr Sicherheit insbesondere für die Jüngsten unter den Fussgängern bieten sollten. Diese Verlangsamung des Verkehrs habe sich gut bewährt, wie die positiven Rückmeldungen zeigten, sagt Bauverwalter Reto Studer. Nun hat die Gemeinde zwei neue Gebiete am Bullenberg als Tempo-30-Zonen ausgeschrieben. Einerseits soll dies das Quartier zwischen Bünztalstrasse, Anglikerstrasse, der Alten Bahnhofstrasse und der Wohlerstrasse sein, andererseits das Gebiet zwischen Wohlerstrasse, Hinterbach, Büttikerstrasse und der südlichen Bauzonengrenze.

Auf Wunsch der Anwohner

«Unser Ziel ist aber keine flächendeckende Einführung von Tempo 30», macht Studer deutlich. «Wir handeln nur, wo die Anwohner Tempo-30-Zonen wünschen.» In den beiden Gebieten am Bullenberg, rechts und links der Wohlerstrasse, seien jeweils mehrere Anfragen eingegangen. Deswegen liegt die Einführung der beiden Tempo-30-Zonen nun noch bis zum 18. März öffentlich auf.

Das Ziel der Einführung sei einerseits, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. «In den Quartieren soll dadurch aber auch die Wohnqualität gesteigert werden, weil es durch geringeres Tempo ruhiger wird», so Studer. Die Bündtenstrasse, die vor einem Jahr zur Tempo-30-Zone ernannt worden ist, war zudem ein bekannter Schleichweg, der durch die Beruhigung unattraktiver für den Schleichverkehr gemacht werden sollte. Die Quartiere am Bullenberg weisen weniger Schleichwege auf, «nur die Dorfmattenstrasse ist dafür bekannt, dort sollen künftig auch weniger Autos entlangfahren».

An allen Einfahrten zu den Gebieten sollen Signaltafeln sowie Bodenmarkierungen auf die Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam machen. Dass an der Einfahrt von der Wohler- in die Rebenstrasse bereits eine solche Signaltafel steht, darf aber nicht so gedeutet werden, dass die Gemeinde der Bewilligung vorgreifen will, hält Studer fest: «Hier gilt temporär Tempo 30 aufgrund einer Baustelle, das hat mit dem laufenden Projekt nichts zu tun.»

Meistgesehen

Artboard 1