Auw
Zwei Metallbauer verbinden sich

Die Klausner Metallbau AG und die Sparte Metallbau der Wetter Gruppe Stetten arbeiten neu unter einem Dach.

Eddy Schambron
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Der Sitz der Klausner Metallbau AG in Auw.

Der Sitz der Klausner Metallbau AG in Auw.

Eddy Schambron

Auf den 1. Januar schliessen sich die Klausner Metallbau AG in Auw und die Sparte Metallbau der Wetter-Gruppe Stetten zur Klausner Wetter Metallbau AG zusammen. Damit entsteht einer der grössten und leistungsfähigsten Metallbaubetriebe der Schweiz mit 135 Mitarbeitenden, davon 30 Lernenden. Ungefähr die Hälfte kommt aus dem Freiämter Betrieb. Die Geschäftsführung übernimmt Toni Suter von der Klausner Gruppe, wie die Unternehmen mitteilen. Die Geschäftsleitung wird von Vertretern beider Firmen gebildet. Die beiden Produktionsstandorte Auw und Stetten bleiben erhalten.

Beide Firmen blicken auf eine rund 50-jährige Geschichte zurück. Das Freiämter Metallbauunternehmen wurde 1962 von Niklaus Klausner-Suter gegründet und 1965 in die Niklaus Klausner AG umgewandelt. Fünf Jahre später erfolgte der Bau einer neuen Produktionshalle in Benzenschwil. 1980 übernahm Toni Suter-Rützler den Betrieb, seit 1998 ist Toni Suter-Isenegger der Geschäftsführer. 2003 übernahmen er und Romy Bucher-Suter den Betrieb, im gleichen Jahr wurden die Metallbauarbeiten nach Auw ausgelagert. 2013 führten sie die Betriebe in die Eigenständigkeit – die Klausner Metallbau AG, Auw, in den Besitz von Toni Suter, die Benzi Metallbau AG, Benzenschwil, in den Besitz von Romy Bucher-Suter. Die Klausner Metallbau AG in Auw steht für klassische Metallbauarbeiten wie Brandschutztüren, Spezialverglasungen, Vordächer, Geländer- und Treppenbau und vieles mehr.

Die beiden Unternehmen unter dem neuen Dach bieten Gesamtlösungen von der Planung, Produktion bis zur Montage klassischer Metallbauprodukte für Architekten, Generalunternehmen, die öffentliche Hand und Private. Beide Unternehmen würden gegenseitig von den Stärken des Partners profitieren sowie grosse Synergien und eine ideale Ergänzung in den Bereichen Ausbildung, Spezialisierung, Fachkräfte und Kundenstamm sehen. «Die Nähe zur H. Wetter AG mit dem Bereich Stahl- und Hallenbau mit insgesamt 120 Fachkräften erweitert das Leistungsspektrum enorm und bringt entsprechend grosse Vorteile am Markt», heisst es in der Information, die an die Kunden verschickt wurde.

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