Beinwil
Zusatzrunde für die geplante Schulhauserweiterung

Weil zwei gleichwer-tige Projekte vorliegen, müssen die Architekurbüros ihre Vorschläge nochmals überarbeiten. Dennoch soll die «Gmeind» am 19. Juni über einen Planungskredit entscheiden können.

Eddy Schambron
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Die bestehenden Kommunalbauten in Beinwil bieten zu wenig Platz für Schule, Feuerwehr und Werkhof.

Die bestehenden Kommunalbauten in Beinwil bieten zu wenig Platz für Schule, Feuerwehr und Werkhof.

Eddy Schambron

In der kommunalen Bauplanung in Beinwil gibt es eine Zusatzrunde, weil sich die Jury bei den Wettbewerbsarbeiten für Schulhauserweiterung, Feuerwehrmagazin und neuen Werkhof nicht auf ein Siegerprojekt festlegen konnte.

Zwei Architekturbüros wurden beauftragt, ihre Vorschläge nochmals zu überarbeiten.

Alle sechs Projekte im Wettbewerb haben sich übrigens auf einen zentralen Baustandort beim heutigen Schulhausareal konzentriert. Die Standortvariante «Schützenhaus» für Feuerwehrmagazin und Gemeindewerkhof wird somit definitiv aufgegeben, wie der Gemeinderat festhält.

Zwei gleichwertige Projekte

Mitte Februar hat die eingesetzte Fachjury eine Bewertung aller sechs eingereichten Wettbewerbsarbeiten vorgenommen.

Die ausgewählten Architekturbüros konnten die Studienaufträge für die geplante Schulhauserweiterung und die beiden später beabsichtigten Ersatzbauten von Feuerwehrmagazin und Gemeindewerkhof persönlich vorstellen.

Nach dem Ausscheidungsverfahren sind zwei gleichwertige Projekte verblieben. Durch ihre Überarbeitung, die nur das Projekt für die Schulhauserweiterung betrifft, nicht aber jenes für das Feuerwehrmagazin und den Werkhof, ergibt sich eine Verzögerung von etwa zwei bis drei Monaten.

Deshalb wird die anberaumte öffentliche Informationsveranstaltung vom 22. März voraussichtlich auf den 7. Juni verschoben.

Wenn der Zeitrahmen für die Projektüberarbeitung eingehalten werden kann, soll der Planungskredit wie vorgesehen der Gemeindeversammlung vom 19. Juni unterbreitet werden.

Die durch die Überarbeitung entstehenden zusätzlichen Kosten sollen zum grossen Teil wieder als Vorausleistung beim späteren Projektierungsauftrag aufgefangen werden.

Viel Raumbedarf

Beinwil hat Raumbedarf bei Schulhaus, Feuerwehr und Werkhof. Deshalb hat der Gemeinderat im Juni letzten Jahres 140 000 Franken für
einen Wettbewerb unter sechs Architektenteams genehmigen lassen.

Durch die Änderung auf sechs Primarschuljahre, neue Fächer und andere Unterrichtsformen besteht bei der Schule mehr Raumbedarf.

Die Feuerwehr Beinwil hat ebenfalls zu wenig Platz. Gemäss Inspek-tionsbericht 2010 muss die Feuerwehr diesen Mangel bis 2015 beheben.

Geprüft wurde in diesem Zusammenhang eine engere Zusammenarbeit mit Auw, wobei zum Ausdruck kam, dass die zwei Feuer- wehren eigenständig bleiben wollen.

Schliesslich befriedigt der Werkhof mit der Altstoffsammelstelle mitten im Dorf weder von der Infrastruktur noch vom Standort her.

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