Oberlunkhofen

Zum Jubiläum scheut die Bank keine Mühen

Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis stellt ein rauschendes Fest auf die Beine zu ihrem 100-jährigen Bestehen.

Interessiert schlenderten die Besucher durch die Plakatausstellung zur Geschichte der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. In einer Ecke präsentierten Fridolin Stutz und Wilfried Rütimann, wie es vor gut 100 Jahren in einer Stubenbank aussah. Sie selbst waren gekleidet wie anno 1919.

100 Jahre ist ein stolzes Alter. Das dachte sich auch die Belegschaft der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis und feierte gleich von Freitag bis Sonntag den hohen Geburtstag. «Den Anlass haben wir zwei Jahre geplant», erzählte Franz Hagenbuch vom Verwaltungsrat. Schmunzelnd fügte er hinzu, dass sie einige Jahre mehr für den Anlass gespart haben.

Und wirklich hatte die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis weder Kosten noch Mühen gescheut, ein tolles Fest auf die Beine zu stellen. André Bächinger von der Bankleitung dazu: «Es sollte ein Fest für alle sein.» Grosser Dank gelte der Schule Oberlunkhofen, so Hagenbuch, die das Areal gern zur Verfügung gestellt hatte.

Früher war die Region eher arm

Als Einstieg lohnte sich der Besuch der Ausstellung zur Geschichte der Bank, die Franz Hagenbuch und Manuel Huber, stellvertretender Bankleiter, konzipiert hatten. «Besonders faszinierend war, dass wir das Protokollbuch mit den Aufzeichnungen zur Gründungsversammlung im Archiv entdeckt haben», sagten die beiden.

Überhaupt sei die Entwicklung von Bank und Region gerade seit den 1960-er Jahren beeindruckend. Zuvor sei die Region eher arm gewesen, während sie es nun doch zu einigem Wohlstand gebracht habe. Interessant dazu der Vergleich der Ausgaben von Haushalten 1920 und 2010.

Mit dem Vollmond war es besonders stimmungsvoll

Neben dem historischen Teil gab es ein buntes Programm an Unterhaltung. «Die Planungen waren so umfangreich», teilte André Bächinger mit, «da haben wir eine externe Agentur als Unterstützung beauftragt.»

Bereits am Freitagabend seien gut 1000 Leute auf dem Festareal gewesen, um The Hardy’s Bubbles zu sehen und danach eine 80ies-Party zu feiern. Ein Highlight bildete das Jassturnier in der Turnhalle. Hagenbuch berichtete: «Und dazu am Abend der Vollmond, das war einfach sehr stimmungsvoll.»

Am Samstag führte SRF-Moderator Lukas Studer durch das bunte Geschehen. Gleich zu Beginn begeisterte die Blasmusikformation Crazy Hoppers die Besucher mit ihrer Brassmusik. Ohne Zugaben wurde sie nicht von der Bühne entlassen. Zauberkünstler Marc Haller, alias «Erwin aus der Schweiz» zog am Nachmittag die Zuschauer mit magischen Kunststücken in den Bann. Sein Humor sorgte für viele Lachsalven, besonders, als er ein bisschen über Trump lästerte.

Bei «Pfote mampft Quark» hatten die jüngsten Festgäste jede Menge Spass. Eine Sängerin, ein Illustrator sowie ein Musiker zauberten mithilfe der Kleinen eine fantasievolle Geschichte auf eine Leinwand, dabei kamen Musik und Tanz nicht zu kurz. Wer das Abenteuer suchte, konnte sich an der Kletterwand versuchen oder im Maislabyrinth verirren – und wieder herausfinden. Marco und Laura waren jedenfalls begeistert: «Wir hatten uns ein bisschen verlaufen, aber es ist toll.» Am Abend stürmten der legendäre Peach Weber und später Oesch’s die Dritten die Bühne. Mit DJ Pino sollte dann bei Vollmondschein bis in die Nacht gefeiert werden.

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