Zufikerfäscht
Zufikerfäscht auf neuem Gelände - ein Fest wie ein Feuerwerk

Erstmals fand das Zufikerfäscht im Freiamt auf dem Gebiet Emaus/Allmend statt. Das neue Festgelände brachte Vor- und Nachteile.

Dominic Kobelt
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Dominic Kobelt

Rund um den Teich stehen die Festbesucher, ihre Silhouetten sind im schwachen Licht kaum erkennbar. Die Musik schwillt langsam an, dann spritzt das Wasser im Takt aus den Fontänen, vom Blitzgewitter erhellt - ein Feuerwerk auf dem Boden. Die Wasserfontänen tanzen, mal majestätisch und elegant, mal energisch und kraftvoll. Das Wasserspiel war ein Höhepunkt am Zufikerfäscht, in ihm spiegelte sich gewisserweise auch das fünftägige Festprogramm: abwechslungsreich, ungewohnt, und eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Neues Festgelände

Erstmals fand das grösste Fest im Freiamt auf dem Gebiet Emaus/Allmend statt. Das Festgelände war einiges grösser als vor sieben Jahren. Insbesondere die Verkehrs- und Parkplatzsituation konnte verbessert werden, meinte der Medienverantwortliche Andy Juchli. Auf dem grossen Gelände war es aber wohl nicht für alle Vereins-Beizen einfach, die Besucher in ihr Zelt zu locken. «Das Echo der Vereine ist recht unterschiedlich», sagt Juchli. Er führt das aber auch darauf zurück, dass sich die Besucher besser auf die fünf Tage verteilten. «Beim letzten Zufikerfäscht gab es bereits am Mittwoch einen grossen Ansturm, die Beizen waren damals nicht so gut vorbereitet. Deshalb könnte der Eindruck auch etwas täuschen.» Die Besucherzahlen würden sich wohl ungefähr im gleichen Rahmen wie am letzten Zufikerfäscht bewegen, genau lasse sich das aber nicht sagen, weil keine Eintritte erfasst würden. Das OK zieht eine positive Bilanz - das Besucherecho sei sehr erfreulich. Die maximale Grösse sei aber wohl erreicht, meint Juchli.

Abwechslungsreiches Programm

Am Samstag spielte sich das Spektakel hauptsächlich in der Luft ab. Die Piloten des PC-7 Flugteam zeigten, wie exakt sie ihre Maschinen steuern können. Zwischen den Flugzeugen ist teilweise nur noch ein Abstand von drei Metern, wenn sie in Formation ihre Bahnen ziehen.

Auf den beiden Bühnen bewies das OK ihr Händchen für gute Unterhaltung. Die Show von «inmotion» mit Jojos und brennenden Keulen begeisterte genauso wie die Tänzerinnen und Tänzer der Gruppe Flow2Flow, um nur zwei zu nennen. Musikalisch konnten regionale Bands ebenso Akzente setzen wie bekannte Künstler. Aus der Umgebung fanden zum Beispiel Projekt igängig, Al Pride oder auch Aerosol den Weg auf die Zufiker Festbühne. Die noch sehr junge Band Aerosol hatte ihren ersten Auftritt dieser Grösse und erntete damit grossen Respekt beim Publikum.

Ein besonderes Experiment wagte die Stadtmusik Bremgarten. Sie trat zusammen mit der Rockband Filterlos auf, die Stücke wurden extra für diesen Auftritt arrangiert. Mit Luca Hänni, QL oder Mash traten auch national bekannte Künstler in Zufikon auf und heizten dem Publikum kräftig ein.

Das diesjährige Zufikerfäscht hat weit über die Region hinaus Beachtung gefunden: Besonders die Flugshows lockten Fans aus der ganzen Schweiz an.

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