Dottikon
Zu Fuss macht der Schulweg viel mehr Spass

Die Aktion «walk to school» des VCS kommt bei den Primarschülern sehr gut an. Elterntaxis sind der falsche Weg, darin ist sich die Schulpflege mit dem VCS einig.

Andrea Weibel (Text und Fotos)
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Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte
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Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte
Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte
Die Primarschüler von Dottikon zählen auch beim Turnen ihre Schritte
Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte
Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte
Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte
Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte
Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte
Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte

Spass haben beim Vorwärtskommen - die Primarschüler zählen auch beim Turnen ihre Schritte

Andrea Weibel

Hüpfen, springen, rennen – die Dottiker Primarschüler wissen genau, wie viel Spass es machen kann, sich fortzubewegen. Und zwar nicht erst, seit sie am Projekt «walk to school» des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) teilnehmen. «Ich gehe immer zu Fuss zur Schule, auch wenn ich zehn Minuten laufen muss», sagt Silvan (7). «Das ist viel besser, als mit dem Auto gefahren zu werden.» Dieser Meinung sind die meisten Primarschüler – doch scheinbar nicht alle Eltern. Denn die Elterntaxis sind in den Gemeinden Dottikon und Hägglingen, die sich gemeinsam fürs Projekt angemeldet haben, seit längerem ein Problem.

Sicherheit als Hauptargument

«In Dottikon sind es vor allem die beiden Kantonsstrassen und eine gefährliche Ampel, die die Eltern als Argumente aufführen, weshalb sie ihre Kinder zur Schule fahren», weiss Schulpflegepräsidentin Alice Carlino. Um die Sicherheit zu erhöhen, erhalten die Schüler nach den Herbstferien deshalb Leuchtwesten, die dazu beitragen, dass die Autofahrer früher auf die Kinder aufmerksam werden.

Elterntaxis sind der falsche Weg, darin ist sich die Schulpflege mit dem VCS einig. «Der Schulweg ist gesund und spannend – vorausgesetzt die Kinder gehen zu Fuss», wirbt dieser für «walk to school». Bereits zum zweiten Mal wird die Aktion in der Deutschschweiz durchgeführt. «Letztes Jahr nahmen 4500 Kinder teil, jetzt sind es bereits 7000 Kinder», freut sich Projektleiter Martin Winder.

Spazierend Punkte sammeln

Die Kindergärten und Primarschulen Dottikon und Hägglingen machen bereits zum zweiten Mal am Projekt mit. Pro Schul- und Heimweg, den ein Kind zu Fuss zurücklegt, erhält es einen Punkt. So können die Klassen gemeinsam Punkte sammeln und Preise des VCS gewinnen. Spezielle Aktivitäten geben zusätzliche Punkte. So sammeln die rund 450 Kinder auch Punkte, während sie einen Parcours in der Turnhalle absolvieren. «Wenn man zu Fuss nach Hause gehen will, braucht man starke Beine», erklären die beiden Lehrerinnen Maria Lina Ackermann und Brigitta von Arx den Schülern den Sinn des Parcours.