Ostern steht vor der Tür – und im ganzen Haus. Zumindest ist das bei Ann Häusler in Dottikon so. Die dreifache Mutter hat eine Leidenschaft für Festtage und Dekorationen. «Für Ostern habe ich zwei Kisten voll Deko. Für Weihnachten sind es acht», schmunzelt sie. Die az war bei der aufgestellten Klassenassistentin zu Besuch.

Schon beim Anblick der Hausfassade kommt Osterstimmung auf. An der Eingangstür hängt ein Kranz mit vielen kleinen Häschen-, Eier- und Kükenfigürchen. Neben der Türe stehen auf mehreren Etagen Töpfe mit verschiedenen Blumen. Die Blüten erstrahlen in sanften Pastelltönen. Geht man weiter ins Innere des Hauses, springen einem zuallererst die unzähligen Osterhasen aus Holz, Metall und Keramik ins Auge. Sie sitzen auf Blumentöpfen, in Glasvitrinen oder, wie die beiden Lieblingshasen der Osterfee, auf einem Tisch.

Ostereier – echte wie auch nachgebildete – und andere Figuren, sowie Kränze, Bilder, Kerzen und noch mehr Blumen schmücken das ganze Haus. «Anfangs hatte ich immer nur Tulpen. Seit einiger Zeit gefallen mir Ranunkeln und Mini-Stiefmütterchen aber genau so.» Auf die Frage, warum sie sich so viel Mühe bei der Dekoration des Hauses macht, hat die 45-Jährige eine simple Antwort: «Ich lebe nach dem Motto: Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt. Deswegen ist mein Haus es auch.»

Fräulein Frühling im Oster-Wunderland: Osterküchlein Backen mit Ann Häusler

Fräulein Frühling im Oster-Wunderland: Osterküchlein Backen mit Ann Häusler

Rivalität am Familienfest

Das ist es in der Tat. Alle Hauswände sind auf die Dekoration abgestimmt. Da die immer wieder ändert, tun das also auch die Wände. Momentan sind sie in sanften Beige- und Grüntönen gestrichen. «Andere isolieren mit Glaswolle, ich mit Farbe», witzelt sie. Bei Häuslers gibt es aber auch Ostertraditionen, an denen die ganze Familie teilnimmt. So zum Beispiel das alljährliche Bemalen der Ostereier: «Dabei hat sich eine richtige Rivalität entwickelt.» Jedes Jahr malt die fünfköpfige Familie um die Wette. Dabei entstehen richtige Kunstwerke. «Manchmal tut es uns dann fast im Herzen weh, die Eier zu essen», erzählt die Dottikerin. Glücklicherweise gibt es zur Osterzeit mehr als nur Eier zu essen. Die Schoko-Hasen hat Ann Häusler bereits über eine Woche vor Ostern gekauft. «Ich muss immer lachen, wenn ich die drei Hasen so ansehe. Mein Ältester will nämlich immer einen weissen Schoko-Hasen, die Mittlere einen aus schwarzer Schokolade und die Jüngste mag am liebsten Milchschokolade.»

Dekoration und Süsses

Ebenfalls nicht fehlen dürfen natürlich die Ostertörtchen. Etwa eine Stunde dauert es, bis die zwölf Törtchen fertig sind. Nach dem Abkühlen noch mit Puderzucker und zwei Zucker-Eili garniert, sehen sie aus wie frisch aus der Konditorei. Mit oder ohne Rosinen? «Das ist so eine Sache», lacht die passionierte Bäckerin. Einige Familienmitglieder mögen sie, andere nicht. Zumindest der Duft stimmt die ganze Familie österlich.