Rund um den Steinmüriweiher im Villmerger Wald haben die Zivilschützer die Gehwege und Treppen instand gestellt. Zudem wurde hier ein Versuch mit den neuen, leistungsstärkeren Riverside-Wasserpumpen durchgeführt. In einer zweiten Phase hat man die Schläuche zusammengehängt, was eine stattliche Länge von 220 Metern und eine Höhendifferenz von rund 30 Metern ergab. Die Erwartungen wurden übertroffen.

Startrampe im Dirt Park

In Wohlen erhielt der bei BMX- und Mountainbike-Begeisterten beliebte Dirt Park eine erhöhte Startrampe aus Holz. Wo zu Beginn des Dienstes noch rohe 5 Meter lange Balken lagen, thronte am Donnerstag eine voll funktionstüchtige Startrampe vom Hügel der Anlage.

Diese wurde vom BFU ohne Beanstandungen abgenommen und für den Betrieb freigegeben. Dies auch dank der Planung von Architekten Pascal Lund-Jensen, der für den Verein «Jugend und Freizeit Wohlen» die Arbeiten begleitete.

Zudem installierte die ZSO Wohlen ein Sonnensegel, um den Sportlern zwischen ihren Runs einen schattigen Platz zu bieten.

Wege und Bäche instand gestellt

Nebst Villmergen und Wohlen waren die Zivilschützer auch in Waltenschwil und Hägglingen im Einsatz. In diesen beiden Gemeinden wurde diverse Instandstellungsarbeiten an Wegen und Bächen durchgeführt.

Für die Beförderung der Personen zu den Arbeitsplätzen und die Verschiebungen von Material und Gerätschaften wurde beim Kommandoposten Bünten in Villmergen eine Fahrzentrale eingerichtet, welche die Koordination der Fahrer übernahm. Acht Fahrzeuge waren ständig im Einsatz.

Schutzpläne für Kulturgüter

Der Kulturgüterschutz erstellte für die wertvollen, teils einzigartigen Kulturgüter in den Verbandsgemeinden Evakuationspläne. Die Pläne können in einem Ernstfall von Partnerorganisationen wie der Feuerwehr genutzt werden, um Statuen, Bilder, Schriften und andere wertvolle Gegenstände in Sicherheit zu bringen.

Gemeinderäte auf Besuch

Gemeinderäte aus den Verbandsgemeinden weilten einen Tag zu Besuch und liessen sich verschiedene Arbeitsplätze zeigen. Auf grosses Interesse stiess bei ihnen eine Demonstration zur Wiederbelebung von «Patienten», die Reanimation mittels Thoraxkompressionen und Defibrillator.

In einem kurzen Rundgang durch die unterirdischen Anlagen hat man den Gemeindevertretern auch erläutert, wie ein KP (Kommandoposten) bei einem grossen Anlass mit allen Fachbereichen koordiniert wird. (az)