Yatin Shah, Präsident der Jungfreisinnigen Freiamt (JF), Vize-Präsident der JF Aargau und Aktuar der Murianer FDP, kandidiert im Bezirk Muri für die Nationalratswahlen kandidieren. Er meinte: «Die FDP wird nicht sterben, wir sind mit zahlreichen jungen Politikern vertreten.»

Insgesamt könne sich die FDP nicht über mangelnden Nachwuchs beschweren, so Jörg Weiss, der Präsident der FDP Bezirk Muri.

Auch die jungen Anwesenden Silvan Hilfiker, JF Bezirk Bremgarten und Jan Luca Severa, Finanzchef der JF Aargau – der ebenfalls kandidiert – unterstrichen den tiefen Altersschnitt der FDP-Kandidierenden.

Weiss sagte: «Heute sind wir besonders gut durch die Jungen vertreten. Die Jungfreisinnigen sind letztlich die Zukunft der FDP».

«Eigene Ideen besser verkaufen»

«Die Ereignisse in Fukushima haben hier eine grosse Kampagne ausgelöst. In deren Rahmen hätte die FDP sich und ihre Ideen besser verkaufen können», sagte Präsident Weiss in seinem Jahresbericht.

Zudem würde er eine Diskussion mit konkreten Fragestellungen bezüglich der Schweizer Strompolitik begrüssen. Der Jahresbericht des Präsidenten wurde einstimmig gutgeheissen.

Kleinen Gewinn erwirtschaftet

«Das vergangene Jahr war ruhig», sagte Kassierin Sandra Ilg, als sie die Jahresrechnung 2010 vorstellte. Die FDP Muri konnte einen kleinen Gewinn von 52 Franken erwirtschaften. Die Beiträge der Direktmitglieder betragen weiterhin 50 Franken.

Das Budget für das Jahr 2011 wurde auf 5110 Franken festgesetzt, wovon 500 Franken für Mehrausgaben für die Wahlen einberechnet sind.

Sämtliche Anträge – der Jahres- und Revisorenbericht, die Jahresrechnung sowie die Festsetzung der Mitgliederbeiträge – wurden einstimmig angenommen.

Verstärkung für den Vorstand

«Laut Statuten müssen die Vorstandsmitglieder alle zwei Jahre bestätigt oder neu gewählt werden; 2011 finden keine Wahlen statt», so Weiss. Allerdings fragte der Präsident die Parteimitglieder, ob der Vorstand während des laufenden Jahres durch einige Mitglieder erweitert und unterstützt werden könne. Diese neuen Vorstandsmitglieder würden sich dann im nächsten Jahr zur ordentlichen Wahl stellen. Der Antrag stiess auf breite Zustimmung.

Ueli Küng tritt als Vorstandsmitglied zurück, wird aber weiterhin Parteimitglied sein.

Das Amt des Rechnungsrevisors wird neu von Monika Huwyler besetzt. Präsident Weiss und sämtliche Parteimitglieder bedankten sich bei Huwyler für ihr Engagement.