Niederwil 

Wohnbereich wird modern gestaltet

Hier entsteht zeitgemässer Wohnraum: Sanierung Kloster West im Reusspark.

Hier entsteht zeitgemässer Wohnraum: Sanierung Kloster West im Reusspark.

Im Zentrum für Pflege und Betreuung Reusspark wird der Wohnbereich im Kloster West modernisiert. Das sei eine grosse Aufgabe, hiess es an der Generalversammlung des Vereins Gnadenthal.

Die Sanierung des historischen Gebäudeteils im Niederwiler Reusspark ist anspruchsvoll. Nach Angaben von Kurt Notter, Vorstandsmitglied im Verein Gnadenthal, seien in der Anfangsphase des Umbaus, mit dem im April begonnen wurde, vor allem Fragen rund um die Statik für den Ingenieur eine sehr grosse Herausforderung gewesen.

Es ist vorgesehen, die Bewohnerzimmer mit insgesamt 28 Pflegebetten im Westflügel des ehemaligen Klosters Gnadenthal zu modernisieren und dem heutigen Standard anzupassen. Das heisst, es gibt einen kompletten Umbau auf allen drei Stockwerken. Bis im Herbst nächsten Jahres sollen die Arbeiten im ganzen Gebäudekomplex abgeschlossen sein.

An der Generalversammlung des Vereins Gnadenthal beteiligten sich 144 Mitglieder, deren Zahl gegenüber 2016 um 20 zugenommen hat: 622 Einzelmitglieder und 90 Kollektivmitglieder ist der aktuelle Stand. Sämtliche Geschäfte wurden gutgeheissen.

Brückenschlag im Gnadenthal

Brückenschlag lautet das Motto des Jahresberichts 2017 des Reussparks, nicht zuletzt auch als Erinnerung an die 2016 eröffnete neue Reussbrücke im Gnadenthal und das unvergessliche Einweihungsfest im Sommer 2017. Es könne auf ein anspruchsvolles, aber erfolgreiches Jahr zurückgeblickt werden, hielt Vereinspräsidentin Bettina Ochsner in ihrem Jahresbericht fest.

Im Zentrum für Pflege und Betreuung kümmerten sich 368 Voll- und Teilzeitbeschäftigte, sowie 82 Auszubildende (davon 74 in pflegerischer Richtung), 12 Praktikanten, 25 Asylsuchende bei der Essenseingabe und 215 freiwillige Helferinnen und Helfer um das Wohl von 283 Bewohnerinnen und Bewohner. So könne schliesslich die tägliche Beziehung zwischen den Mitarbeitenden und den Bewohnenden als der wertvollste Brückenschlag im Reusspark betrachtet werden.

«Hohe Bettenauslastung»

«Unsere Hauptaufgabe ist die Pflege und Betreuung von betagten und kranken Menschen. Trotz eines Bettenüberangebots im Kanton Aargau weisen wir eine unverändert hohe Bettenauslastung aus», erwähnte Reusspark-Direktor Thomas Peterhans im Jahresbericht 2017. Es konnten 103 047 Pensionstage verrechnet werden, was einer Bettenauslastung von 97,4 Prozent entsprach. Mit 144 Eintritten und 139 Austritten lag die Belegung im Reusspark leicht über dem Vorjahr.

Laut Angaben von Tobias Breitschmid, dem stellvertretenden  Direktor und Leiter Finanzen und Personal, weist das Betriebsergebnis 2017 mit einem Ertrag von rund 36,6 Millionen und einem Aufwand von gut 36,8 Millionen Franken nach den erforderlichen Abschreibungen und Rückstellungen einen negativen Betrag von 213 100 Franken aus.

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