Fasnacht für Anfänger

Sprüche vom Triangeli:

I ha die Gschicht vom Dubler und sym Kontrahänt Gallati
Ime grosse Psychiater g'schickt, im Leo Alberatti.
I ha ihn bätte: "Liebe Leo, lies all die Artikel
Und Interview und Lääserbrief, wo-n-ich gsammlet ha und schicke.
Mach, bitte, doch en Analyse, und schrieb en Kommentar,
Und säg mir, sind die Typpe i de Bire no ganz klar?"
Churz drufabe chunndt de Bricht, en Analyse mit Fazit,
Wie's innedraa bim Dubler und Gallati würklich tiggt.
De Bricht seid klar, was Sache isch. Doch ich möcht nur das verroote:
Eine vo beide isch nid pickt! Wer's isch? Chönd sälber roote!

Urs Senn startet nach 25 Jahren mit den Aschmierern eine Solokarriere als Triangeli

Urs Senn startet nach 25 Jahren mit den Aschmierern eine Solokarriere als Triangeli


Es heisst bekanntlich, mängisch bruuchis eifach früsche Wind;
E neue Bääse, jüngers Bluet und au en andere Grind.
Drum sind mir bitte jetzt nid bös, wenn ich ganz offe sääge:
Wohle ohni Dubler und Gallati: Doch, doch, das mag's verträäge! 

Bim Jasse mit mym Enkelbueb han ich usegfunde:
Das Büebli bschiist ganz systematisch fascht bi jeder Rundi.
I ha zue-n-ihm gseid: "Los, Bueb, so nid! Suscht spiel ich nie meh mit dir:
Betrug, und seig's au nur im Spiel, isch unfair, schlimm und schitter!
Druuf luegt er mich ungläubig aa und seid denn ziemlich flau:
"Aber VW, Audi und de Blatter machid das doch au!" 

Dank em Internet müend eusi Chind nümm eso sinnlos büffle;
Statt lehre, tuesch hüt drum nur no s'world-wide Web beschnüffle.
Dank em I-Phone mit so Apps und Suechmaschine, huereschnelle,
Findsch uf jedi Froog en Antwort; das sogar mitsamt de Quelle.
Nur, und das isch neu, frogsch s'Töchterli: "Wie goht's dir hüt, lieb's Chind?"
De seit's verlääge: "Oh, kei Ahnig! Wart, ich google's gschwind."

Sprüche der Kammersänger

De Amme hett im Gmeindhus unde
e neue Werbespot erfunde
statt läbig und au mittendrin
heisst dä hütt in Waltis Sinn
ist der gute Ruf erst mal vorbei
lebt sich`s völlig sorgenfrei.

E Kandidat met Name Knecht
hed met sim Wahlspruch velecht recht
wählid ned Könige sondern Chnächte
di lueget für eu scho zum Rächte
sin Parteikumpan hetts knallhärt zeigt
wimer e Dorfkönig ufe Rugge leit.

Es esch unglaublich darf ned sii
de Brunner Edi zieht in Grossrot ii
und dä verchünnt met dene Chnoche
wird ech no mis Süppli choche
bald tönts vo Dietwil bis uf Brugg
gändis doch de Glarner z`rugg

Am vierte Mäntig vom November
verschwunde alli Plakatständer
de Müller g`wählt und das esch recht
em Jauslin eschs vom Fiire schlecht
und s Humbeli s`esch ned zum glaube
hett vom Briegge roti Auge.

Verse von den Paparazzi

dä Mörgeli het’s em Herbscht verblose
demm müemer jetz nömme zuelose
Mer hend au gha so en chliine Nörgeli
de macht jetz nur no im Grossrot Sörgeli
direkt und fadegrad isch sini Wortwahl
di homöopatisch Dosierig isch e Qual
mer stellid fescht: harti Männer sind us Stahl
au die stinked bim furze ganz normal
mer profezeiid er bhalted d’Fäda i de Hand
und fahrt Wohle wiiterhin ad Wand

Die Schnitzelbänke Paparazzi

Die Schnitzelbänke Paparazzi

Usem tüüfe gsunde Schlof, ou verreckt
vom luute tigge vo de Swatch ufgweckt
zersch strecke, denn ab uf de Klosomat
s’Figugegel vo geschter z’Obed isch parat
Mit eusem Bernhardiner no rasch use
de Robidog um de Egge isch verusse
nochher chasch ned besser aber länger
rafflisch es Müesli nach Bircher und Benner
Schtressisch zum Hus us und zu allem übel
gheisch über de eignig Ochsner Chübel
de „nichts ist unmöglich“ isch am Arsch
drum hol i dä Villiger us de Garage
unterwegs es Räzünser - isch gsünser
oder en Apfelsaft – isch fabelhaft
es Kägifrett dezue, git sicher Kraft
zom z’Mittag es Rivella rot grün oder blau
Malbuner mal besser, vonere echte Schwiizer Sau
Kafi - Nespresso oder Jura
me het de Wernli eifach gernli, nebedra
oder nei si
nämed sie de Quick vom Leisi
es Zuger Kirschli zum abrunde
oder als Erfröschig: wer hets erfunde ?

Zum neuen Veloweg zwischen Wohlen und Bremgarten meint s’Triangeli:

I fahre dur de Wohler Wald nie mit der
BDB. Nei, die Strecki fahr ich rassig mit
mym neue BMW.
Doch letschti bin ich z’Tod
verschrocke, bi drum voll uf
d’Chlötzli: Es isch keis Reh gsy, auch
kei Fuchs, wo obermegaplötzli,
uf’ d’Stross iegschosse isch. Nei, Sie, es
ganz exotischs Wääse,
isch ir entgägechoh! Mir hed’s de Chopf
ganz schöön verlääse!
Uf dem Velowääg, dem neue, schööne,
tüüre, wunderbare, isch doch bigoscht,
– do haut’s eim um -, e Velofahrer gfahre!

Ebenfalls einen Spruch auf Lager haben zu diesem Thema die Paparazzi, die nach der Premiere von 2015 an der Fasnacht 2016 zum zweiten Mal ihre Versli zum Besten geben:

Verfahre wersch di nümm im Wohler
Wald, geh häts en goldige Asphalt
Willsch noch Bremgarte, stiegsch ufs
Stahlross, losches rüche uf dä
pfiffegrade Velostross
de Kanton het zahlt, und mer au,
uffallend isches und schlau, mitsamt
de Bäum isch d’Mülldeponie, mit
welere Ironie, uf dä rechte Siite
verschwunde
d’Papparazzis, losed, die hend d’Lösig
gfunde, hey Lüüt das wär doch zwäg,
mer bouid uf dä andere Siite au en
Velowäg.

Die Paparazzi widmen sich auch dem Fernsehprogramm

Pischtestar und Tennisass,
Sportfernseh macht immer Spass,
Arena, 10 vor 10, und au d’Rundschau,
mached d’Zueschauer oberschlau, eine
gege Hundert und Top secret send, tolli
Sendige, do bruchsch Grend,
d’Volksbverblödig isch di gröschti
Gfohr, drumm luegid all dä
Bätschelohr.

Und noch ein politischer Vers von den Kammersängern:

Es esch unglaublich, darf ned sii,
de Brunner Edi zieht in Grossrot ii
und verchünnt: met dene Chnoche,
wird ech no mis Süppli choche,
bald tönts vo Dietwil bis uf Brugg,
gänd is doch de Glarner zrugg.

s’Triangeli hat etwas gegen die 20er-Zone beim Wohler Bahnhof:

Bym Wohler Bahnhof – dasch e Seich
heds do die 20er-Zoone;
Ich fahr deet nümme Auto, wil ich
s’Auto möchti schoone.
Derzue ischs eifach Scheisse,
Mann, wenn Dich, das ungewollt,
E Greis mit em Rollator fründlich
nickend überholt.

Und noch einer vom Triangeli:

My Fründ, de Max, lyt scho drei
Woche z’Muri im Spital.
Ich wett ne bsueche, aber ebe:
Do isch sie, d’Qual der Wahl!
Er hasst Schoggi, und mit
Bluemestrüss chasch ne richtig jaage.
Wy isch verbote, denn Patiente
settid keine laade.
Er raucht zwar gärn, doch i sym
Zuestand muess er das lo blyybe:
De Nikotin würd d’Heilig vo de
Wunde hintertryybe.
Und bringsch e feini Cervelat,
de stohsch total im Schilf:
De wanderisch i Kischte wäg
aktiver Stärbehilf.


Pischtestar und Tennisass
Sportfernseh macht immer Spass
Arena, 10 vor 10, und au d’Rundschau
mached d’Zueschauer oberschlau
eine gege Hundert und Top secret send
tolli Sendige do bruchsch Grend
d’Volksbverblödig isch di gröschti Gfohr
drumm luegid all dä Bätschelohr

Das Fasnachts-Quiz

Was bedeutet der Ausdruck „Fasnacht“?

Für die Nacht des Fastens, die man ausgelassen feiert.

Die Fastnacht bezeichnet die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit – und diese soll ausgelassen gefeiert werden.

Es ist ein Brauch, der dafür sorgt, dass alle bösen Geister vor Weihnachten verscheucht werden. Und damit sie nicht wiederkommen, wird dann bis zu Beginn der Osterzeit weitergefeiert.

Wann beginnt die Fastenzeit?

Die Fastenzeit beginnt am Fastnachtsdienstag.

Die Fastenzeit beginnt am Dreikönigstag.

Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch.

Welchen Heiligen feiert man am 11.11.?

Am 11.11. ist der Martinstag.

Es ist der Tag des Heiligen Franziskus (von Assisi).

Am 11.11. ist der Tag des Abschiedes vom Fleisch „carne vale“, aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet es „Fleisch lebe wohl“.

Wann beginnt die Fasnacht?

Am 11.11.

Am Fastnachtsdienstag.

Am 6.1.

Was hat es mit den Fasnachtschüechli auf sich?

Die Fasnachtschüechli sind ein Fettgebäck aus Mehl, Rahm und Zucker und sind ursprünglich eine Eigenheit der Basler Fasnacht. Mittlerweile sind sie aber in der ganzen Schweiz verbreitet.

Der Teig der Fasnachtschüechli besteht mehrheitlich aus Mehl, Rahm und Zucker. Der Fasnachtsbrauch sagt, dass vor der Fastenzeit alle Lebensmittel, die nicht „fastentauglich“ sind, aufgegessen werden müssen.

Es ist ein Fettgebäck, das besonders bekömmlich und nährhaft ist. Wegen dem hohen Fettanteil eignet es sich gut für die Fasnachtszeit, weil man in der winterlichen Kälte lange draussen feiert.

Aus welcher Fasnachtsregion stammt die Mehlsuppe?

Aus der Fasnacht-Hochburg Basel.

Die Mehlsuppe ist eine gesamtschweizerische Fasnachtstradition.

Wer hat‘s erfunden? – Natürlich die Aargauer.

Von wann bis wann dauert der Höhepunkt der Fasnacht üblicherweise?

Die Fasnacht beginnt am 11.11. und hört am „schmotzigen Donnerstag“ auf.

Die Fasnacht beginnt am „schmotzigen Donnerstag“ und endet mit dem Aschermittwoch.

Die Fasnacht beginnt am Dreikönigstag. Höhepunkt ist der „schmotzige Donnerstag“ und am Aschermittwoch nachts um 12 Uhr endet die Fasnachtszeit.

Warum heisst der "schmotzige Donnerstag" eigentlich so?

Es ist der schmutzige - im Sinne von - nicht saubere Donnerstag.

Der „schmotzige Donnerstag“ ist der letzte Tag, an dem man nochmal schlemmen kann.

An diesem Tag schmiert man sich dunkle Farbe ins Gesicht, um schmutzig zu sein.

Wofür steht der Aschermittwoch?

An diesem Tag wird vielerorts ein Feuer oder ein Bögg angezündet. Wegen der vielen Asche, hat der Tag auch seinen Namen bekommen

Am Tag der Asche beginnt die 40-tägige Fastenzeit.

Am Tag der Asche ist die Fastenzeit endlich vorüber.

Wie beginnt die Luzerner Fasnacht?

Mit dem Urknall am „schmotzigen Donnerstag“.

Mit dem Morgenstreich am „schmotzigen Donnerstag“.

Mit dem offiziellen Umzug am „schmotzigen Donnerstag“.

Welcher Brauch gehört traditionell zur Badener Fasnacht?

In Baden werden die Geister ausgegeiselt.

In Baden wird der „Füdlibürger“ auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

In Baden gibt es ein traditionelles Strohfeuer.

Was bedeutet „Hilari“?

Hilari heisst heiter oder fröhlich.

Lachen ist gesund.

Oh Freude, es ist Fasnachtszeit.

In welcher Stadt gehört die Orangenschlacht zur traditionellen Fasnachtseröffnung?

Solothurn.

Aarau.

Luzern.

Wo wird an der Fasnacht „chesslet“?

Basel.

Solothurn.

Aarau.

Was trägt man an der Solothurner „Chesslete“?

Ein weisses Hemd und ein rotes Halstuch, das vorne geknöpft wird.

Schwarze Kleidung und ein rotes Halstuch, das seitlich geknöpft wird.

Die Kleidung spielt an der Solothurner „Chesslete“ keine Rolle.

Was ist ein „Räbehegel“?

Der „Räbehegel“ ist der Aarauer Rebendieb, der in der Fasnachtszeit umhergeht.

„Räbehegel“ steht für den bevorstehenden Hagel, der die Reben beschädigen kann. In der Badener Fasnachtszeit wird dieser böse Geist bekämpft.

Der Klingnauer „Räbehegel“ hetzt die Schüler am „schmotzigen Donnerstag“ aus den Klassenzimmern und jagt sie mit der Geissel durch das Städtli.

In welchem Aargauer Städtchen wird der Brauch der Salmlandung gepflegt?

Laufenburg.

Aarau.

Brugg.

Wie funktioniert das Konfettispalten?

Jedes Konfetti wird von Hand in zwei Teile zerrissen. Dies ist ein alter Brauch der Stadt Olten.

Ein schwarz-weisses Konfetti wird mit einem Beil in zwei Teile geteilt.

Konfetti spalten ist sinnbildlich zu verstehen: Dabei wird einfach Konfetti in die Luft geworfen – von Fasnächtlern und den Guggenmusigen.

Was passiert bei der „Userüerete“?

Die feudalen Herren der Stadt Bremgarten werden von den Bauern mit Geisseln aus der Stadt getrieben.

Die Schpitelturm-Clique wirft nach dem Schlachtruf „Heego Naaro“ Süssigkeiten, Orangen und Zeltli aus dem Schpitel-Wagen.

Die Schpitelturm-Clique jagt die Kinder durch die Stadt Bremgarten.

Wie heisst das Konfetti an der Basler Fasnacht?

Räppli.

Gonfi.

Gonfätti.

Wo wohnt das "Chaister Haldejoggeli"?

In Hallwil.

In den Freiämter Halden.

Im Hardwald.

Oh, oh, oh. Weniger als 50 Prozent der Antworten sind richtig. Da muss noch ein wenig geübt werden.

Machen Sie das Quiz nochmals!

Sie sind ein waschechter Fasnächtler: Sie haben mehr als 50 Prozent der Fragen richtig beantwortet.

Herzliche Gratulation!

Das Fasnachts-Quiz