Kommentar

Wohlen muss vorwärts machen – zum Wohl seiner Kinder

Im Interesse seiner Kinder sollte Wohlen in Sachen Schulraumproblem vorwärts machen.

Im Interesse seiner Kinder sollte Wohlen in Sachen Schulraumproblem vorwärts machen.

Wohlen sollte sich in seiner Schulraumplanung nicht länger mit politischem Geplänkel aufhalten, findet Toni Widmer.

Eines ist sicher: Hätte der Wohler Einwohnerrat 2015 nicht das Oscosa-Projekt versenkt, wäre das seit 2008 bekannte Schulraumproblem wohl gelöst. Nun hilft man sich nach wie vor mit Provisorien, was nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte unzumutbar ist.

Nicht beantworten lässt sich die Frage, ob der damals geplante Neubau eines Bezirksschulhauses auf dem Pilatus-Areal, inklusive Sanierung des Schulzentrums Halde sowie Realisierung einer Doppelturnhalle in der Bleichi, weniger gekostet hätte als die jetzt für das Gesamtpaket veranschlagten rund 70 Millionen. Kann sein.

Die Frage ist dennoch müssig. Der Einwohnerrat hat sich damals verunsichern lassen, dem Gemeinderat weniger vertraut als einer Gruppe Aussenstehender, die sich – angeblich – um das Ortsbild gesorgt haben und so entschieden. Basta. Im Nachhinein ist man immer klüger.

Ist es verantwortbar, die Halde zu einem der schweizweit am dichtesten genützten Schulareale auszubauen? Ab Sommer 2026 werden dort auf engstem Raum 37 Klassen mit gegen 850 Schülern unterrichtet. Auch darüber muss man nicht (mehr) diskutieren.

Der Einwohnerrat hat die Weichen vor zwei Jahren so gestellt, eine erneute Richtungsänderung würde erneut viel Zeit und noch mehr Geld kosten. Egal was war: Wohlen darf sich nicht länger mit politischem Geplänkel aufhalten. Wohlen muss jetzt vorwärts machen. Zum Wohl seiner Kinder.

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Autor

Toni Widmer

Toni Widmer

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