Wohlen
Müssen Angliker Schüler bald schon nach Wohlen in die Primarschule?

Die beiden Einwohnerräte aus dem Dorfteil Anglikon stellen sechs Fragen zum Thema Schulstandort Anglikon an den Wohler Gemeinderat.

Andrea Weibel
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Die beiden Wohler Einwohnerräte aus dem Dorfteil Anglikon stellen sechs Fragen zur Schule an den Gemeinderat.

Die beiden Wohler Einwohnerräte aus dem Dorfteil Anglikon stellen sechs Fragen zur Schule an den Gemeinderat.

Andrea Weibel (2012)

Das Schulhaus Anglikon ist zu klein. Zumindest, wenn hier, wie es viele Angliker gerne hätten, vom Kindergarten bis zur 4. Klasse alle Kinder des Dorfteils unterrichtet werden sollen. Als das Thema 2019 besprochen wurde, fanden der Gemeinderat und die Verantwortlichen der Schule eine Zwischenlösung. Bis im Sommer 2022 gibt es daher in Anglikon eine vorübergehende Lösung mit einer Kleinstklasse. All das nehmen die beiden Einwohnerräte Mika Heinsalo und Hans-Rudolf Meyer vom Dorfteil Anglikon zum Anlass, dem Gemeinderat sechs Fragen zu stellen.

Sie wollen wissen, ob der Gemeinderat noch bis im Sommer 2022, also in einem Jahr, eine Lösung für das Schulraumproblem Anglikon präsentieren kann, wie er dies 2019 versprochen habe. Sie tragen die Möglichkeit vor, hinter dem Schulhaus auf Gemeindeland einen Kindergarten mit zwei Abteilungen zu bauen. So könnte nach Ablauf des überteuerten Mietvertrages für den Kindergarten Wohlermatte eine Anschlusslösung realisiert werden. Diese würde es ermöglichen, im Angliker Schulhaus alle Primarschulklassen des Ortsteils bis zur 4. Klasse unterrichten zu können.

Falls die Angliker Kinder trotzdem nach Wohlen in die Primarschule wechseln müssten, wollen die beiden wissen, ob ein Schulbus für Anglikon angeschafft würde. Und es interessiert sie, wann mit Antworten beziehungsweise einem Projekt seitens des Gemeinderats dazu zu rechnen sei. «Werden die Anliegen der Angliker bewusst nicht wahrgenommen, damit der Gemeinderat, nach Auflösung der Schulpflege, nach seinem Sinn entscheiden kann?», lautet ihre letzte Frage.