Wohlen
Falscher Name und Heimatort: Deshalb passierten die Druckfehler in den Unterlagen zur Gemeinderatswahl

In den kürzlich an die Stimmbürger versandten Unterlagen der Wohler Gemeinderatswahlen ist beim Zettel mit den offiziellen Kandidaturen einiges schief gelaufen. Betroffen sind Thomas Burkard und Denise Strasser-Lüthy.

Marc Ribolla
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Die Beilage mit den Wahlvorschlägen in den Wohler Gemeinderat weist teilweise Druckfehler auf.

Die Beilage mit den Wahlvorschlägen in den Wohler Gemeinderat weist teilweise Druckfehler auf.

Marc Ribolla

Vergangene Woche traf bei den Wohler Stimmberechtigten das Wahlcouvert mit den Unterlagen für die Wahlen und Abstimmungen vom 26. September ein. Begleitend darin auch der Zettel mit den offiziellen Nominationen für die Gemeinderatswahlen.

Und diese Beilage löste einige Reaktionen aus, die sich in E-Mails oder Anrufe an die Gemeindekanzlei manifestierten. Denn der Zettel weist teilweise Druckfehler auf. Betroffene sind Thomas Burkard und Denise Strasser-Lüthy.

Bei ersterem ist einerseits der Familienname bei den Gemeinderatsmitgliedern wie auch bei der Kandidatur als Vizeammann falsch geschrieben. Burkard schreibt sich ohne H. Andererseits steht bei dessen Vermerk bei der Vizeammannkandidatur «bisher» statt «neu». Amtierender Vizeammann ist Roland Vogt. Marginaler ist der Druckfehler bei Denise Strasser-Lüthy. Bei ihr heisst es beim Bürgerort statt korrekt Hüttwilen TG fälschlicherweise Huttwilen TG.

Produktionsfehler nach Übermittlung der Druckdaten

Die Gemeindekanzlei hat auf die Fehler reagiert und erklärt in einer Mitteilung: «Bei der amtlichen Publikation, welche am 20. August erfolgte, wurden die Wahlvorschläge korrekt bekanntgegeben. Hingegen ist nach der Übermittlung der Druckdaten für das Informationsblatt ein Produktionsfehler unterlaufen, bei welchem bei einem Teil des Materials versehentlich fehlerhafte Personendaten zur Verwendung gelangten.»

Einen Einfluss aufs Wahlresultat werden die Fehler keine haben. Gemäss Gemeindeverwaltung wird die Stimmabgabe auch als gültig beurteilt, wenn auf einem Wahlzettel ein Name geringfügig falsch geschrieben ist und der Wille des Wählers klar erkennbar ist – also zum Beispiel Thomas Burkhard, anstatt Thomas Burkard.

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