Wegen eines Erbstreits musste der Villmerger Franco Del Popolo um die Urne seiner Frau kämpfen. Diese ist Anfang Jahr an einer Herzkrankheit gestorben. Ihr letzter Wunsch war es, in einem Bach in Villmergen verstreut zu werden. Diesen konnte Del Popolo ihr bis heute nicht erfüllen: Die Gemeinde hielt die Urne unter Verschluss, weil die Familie seiner verstorbenen Ehefrau Anspruch auf die Hälfte der Asche erhebt. 

Nun hat der Gemeinderat zu Gunsten des Wittwers entschieden. Die Urne bleibt aber noch mindestens 30 Tage auf der Gemeinde – so lange dauert die Beschwerdefrist. Del Popolo hofft, dass der Streit nicht noch weiter geht und er seiner verstorbenen Frau ihren Wunsch erfüllen kann, erklärt er gegenüber Tele M1. (kob)