Rudolfstetten
«Wir müssen wachsam sein – es ist nicht alles Gold, was glänzt»

Es war der Höhepunkt des Abends: Ständerätin Christine Egerszegi-Obrist hält zum ersten Mal am Nationalfeiertag eine Rede in Rudolfstetten. Rund 450 Bürgerinnen und Bürger freuen sich darüber.

Erna Lang-Jonsdottir
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Peter Hüsser, Christine Egerszegi, Josef Brem

Peter Hüsser, Christine Egerszegi, Josef Brem

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Die ersten Reden zum 720. Geburtstag der Schweiz sind bereits Geschichte. So auch in der Freiämter Gemeinde Rudolfstetten: Ständerätin Christine Egerszegi-Obrist freute sich ausserordentlich, dass die Feier ihr zuliebe am Sonntag, anstelle von Montag, durchgeführt wurde. Sie war der Einladung von Peter Hüsser gefolgt, Präsident Männerchor Rudolfstetten.

«Uns geht es immer noch gut»

Dass der Nationalfeiertag bereits am Sonntagabend über die Bühne ging, störte keinen. Im Gegenteil - rund 450 Personen waren anwesend, als sich Christine Egerszegi an das Volk wandte: «Uns Schweizerinnen und Schweizer geht es immer noch gut. Wir leben in Frieden, haben ein ausgebautes Sozialnetz und ein teures, aber hochqualifiziertes Gesundheitswesen.» Dennoch müsse wachsam geblieben werden, da nicht alles Gold sei, was glänze.

Bevölkerung von Rudolfstetten Rund 450 Personen nehmen an der Feier teil
8 Bilder
Gemeindeammann mit seiner Frau Gemeindeammann Josef Brem mit seiner Frau Gabi
Christine Egerszegi und Lieni Füglistaller Ein freudiges Wiedersehen mit dem Nationalrat
Rede von Christine Egerszegi Erste Rede von Christine Egerszegi in Rudolfstetten
Männerchor Rudolfstetten mit Christine Egerszegi Nationalhymne mit dem Männerchor Rudolfstetten
Nationalhymne Hand aufs Herz: Die Nationalhymne berührt
Peter Hüsser, Präsident Männerchor Rudolfstetten Peter Hüsser zeigt das Geschenk für Christine Egerzegi
Peter Hüsser, Christine Egerszegi, Josef Brem

Bevölkerung von Rudolfstetten Rund 450 Personen nehmen an der Feier teil

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Zahlbares Wohnen

Christine Egerszegi mahnte, dass nicht vergessen werden dürfe, dass Familien mit Kindern nicht nur tiefe Steuern, sondern auch bezahlbare Wohnmöglichkeiten brauchen. Sie betonte, dass sich die Schweiz schwer tue, mit anderen Ländern gemeinsame Ziele zu verfolgen, obwohl diese Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten notwendig sei. «Wir leben in einer bisher bewährten Demokratie, doch die beiden politischen Blöcke links und rechts blockieren sich oft gegenseitig.»

Frei von Terror

Das Ziel sei klar: «Unsere Kinder sollen in einem freien Land leben und von Terror und Krieg vorschont bleiben. Sie sollen in einem Rechtsstaat leben können, der die Grundrechte für alle einhält. In einem Staat, der von gegenseitigem Respekt und Achtung gegenüber Generationen, Sprachen und Kulturen geprägt ist.» Dazu brauche es die Bereitschaft zur Mitwirkung aller. Nach der Rede von Christine Egerszegi stimmte der Männerchor Rudolfstetten die Nationalhymne an.

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