Sturmwetter

Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern: Petra rüttelte das Freiamt kräftig durch

Der Sturmwind fällte einige Bäume, blies Tafeln um und zum Teil Ziegel weg, die Schäden sind aber verhältnismässig gering.

Die Sturmwarnungen liessen am Montag Schlimmstes befürchten. Ein Augenschein gestern in der Region zeigte aber, dass sich die Schäden in Grenzen halten, obwohl der Wind zum Teil weit über 100 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit erreichte. Im oberen Freiamt liegen etliche von den Sturmböen geknickte Bäume am Boden, da und dort mussten Feuerwehren Bäume, die Strassen blockierten, wegräumen.

Viele Tafeln, Hinweisschilder oder Fasnachtssujets am Strassenrand wurden entweder vom Wind umgelegt oder zerstört. Was auf den Sitzplätzen nicht niet- und nagelfest verankert war, musste teilweise in der Umgebung zusammengesammelt werden. Vereinzelt blies es auch Ziegel von den Dächern. Allerdings waren nicht alle Gegenden des Freiamts gleich stark von Sturm Petra betroffen.

Sturm Petra sorgt für Chaos in der Schweiz

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Der Sturm sorgte für entwurzelte Bäume und Sachschäden in der ganzen Schweiz. Die stärksten Böen erreichten Geschwindigkeiten von 170 km/h.

SBB-Fahrleitung war für kurze Zeit unterbrochen

Glück hatten die SBB auf der Strecke zwischen Boswil und Muri. Zwar kam es zwischen 5.20 und 6 Uhr wegen der Witterung zu einem Unterbruch des Fahrbetriebs, aber bereits ab 6 Uhr konnten die Züge wieder normal verkehren, wie die SBB-Medienstelle ausführt. Durch den frühen Zeitpunkt des Unterbruchs seien wenige Fahrgäste betroffen gewesen und der Fahrplan konnte rasch wieder normal eingehalten werden.

Glück hatten die Automobilisten auf der stark befahrenen Umfahrung Bremgarten. Noch vor dem Einsetzen des Morgenverkehrs konnte die Feuerwehr Bremgarten die Strasse wieder freigeben. Kurz nach 4 Uhr mussten die Feuerwehrleute ausrücken, weil nach der Shell-Tankstelle ein Baum die Fahrbahn blockierte. Nur wenig später rückten sie nach Hermetschwil-Staffeln aus, wo ein Baum die Durchfahrt nach Besenbüren verhinderte. Nach gelungener Räumung bedankte sich eine Anwohnerin bei den Einsatzkräften mit Gipfeli. Wie es in Wohlen aussieht, kann Förster Leonz Küng noch nicht abschätzen. Es seien aber auf jeden Fall einige Bäume umgeweht worden.

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