Infoanlass
Wie man beim Feuermachen unnötigen Feinstaub vermeidet

Der Verein Holzenergie Freiamt zeigt an sechs Veranstaltungen, wie Betreiber von Stückholzheizungen ein Feuer entfachen können, ohne dabei die Umwelt allzu stark mit Schadstoffen zu belasten.

Tommy Richner
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Jules Pikali zeigt, wie man ein Feuer richtig anzündet.

Jules Pikali zeigt, wie man ein Feuer richtig anzündet.

Tommy Richner

«Der Holzstapel im Cheminée wird zuerst ganz oben angezündet», sagte Jules Pikali, Geschäftsführer von Holzenergie Freiamt im Forsthaus Bremgarten. Dort zeigte der Verein Stadtammann Raymond Tellenbach, Förstern aus der Region, Leuten vom Waldwirtschaftsverband und Medien, was die Besucher an den kommenden Infoanlässen in der Region erwartet.

Viele Leute wissen nicht, wie man Holz richtig verbrennt und wie man es richtig lagert. So kann man verhindern, dass es zu keiner unnötigen Bildung von Rauch und überflüssigem Ausstoss von Feinstaub kommt. «Unser Ziel ist es, den Leuten zu helfen, ihre Anlagen richtig zu betreiben», sagte Pikali.

Sechs Infoveranstaltungen

An den sechs geplanten Abendveranstaltungen «Stückholzheizungen heizen sauber und CO2-neutral» treten lokale Referenten auf. Kaminfeger, Förster und Leute von Holzenergie Freiamt. Sie klären über die Feuerungskontrolle, Waldbewirtschaftung, den Wald, Energieholz, das Anfeuern und den Einsatz von Stückholzheizungen auf.

Die Durchführung der Veranstaltungen erfolgt in Zusammenarbeit mit sechs ausgewählten Gemeinden. Sie sind verantwortlich für den Vollzug der Lufteinhalteverordnung und holen mit dieser Aktion die Anlagenbetreiber gleich mit ins Boot.

Die Veranstaltungen finden zwischen Oktober und November in Muri, Arni, Lenzburg, Villmergen, Sins und Widen statt. Aber auch Personen aus den umliegenden Gemeinden können an den kostenlosen Anlässen teilnehmen.

Als besondere Attraktion startet Holzenergie Freiamt ein Pilotprojekt. Und zwar können die Veranstaltungsbesucher ein Formular unterschreiben mit dem sie erklären, ihre Anlage richtig zu betreiben und einwandfrei zu beherrschen. Als Gegenleistung erhalten sie eine Metallplakette auf der steht: «Wir heizen sauber mit Stückholz». Sie macht sich gut an jeder Hausfassade und zeigt den Nachbarn, wo überall eine Stückholzheizung im Einsatz steht und vor allem, dass diese auch richtig betrieben wird.